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US-Polizei: Beschlagnahmtes Geld bringt Rechner zum Absturz

19.09.2016 | 16:15 Uhr |

Die Polizei von New York kann keine Aufstellung über beschlagnahmte Geldmitteln erstellen.

Das New York City Police Department beschlagnahmt jährlich mehrere Millionen US-Dollar als Beweismittel. Als Abgeordnete nun mehr Transparenz bei der Verwaltung dieser Geldmittel forderten, trat ein peinlicher Umstand zutage: Eine solche Summe lässt sich nach Angaben der Polizei nicht erfassen, ohne dass dabei die Rechner abstürzen .

Der Grund hierfür liegt in einem vier Jahre alten Computer-System, das Beweismittel sammelt und katalogisiert. Das Property and Evidence Tracking System (PETS) basiert auf einer Software von SAP und IBM. Bis zur Einführung im Jahr 2012 wurden alle Beweismittel noch auf Papier erfasst.

Um der Forderung nach mehr Transparenz nachzukommen, müsste die New Yorker Polizei die über 500.000 Datenaufstellungen über beschlagnahmte Summen von Hand auswerten. Alternativ könnte auch eine Anpassung der PETS-Software zum Erfolg führen. Möglicherweise könnte auch IBM aushelfen, um die Informationen aus der bereits bestehenden Datenbank zu extrahieren.

Interaktiver Funkstreifenwagen der Polizei

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