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US-Patent- und -Markenamt will das JPEG-Patent überprüfen

03.02.2006 | 15:55 Uhr |

Dank der gemeinnützigen Organistion Public Patent Foundation will das US-Patentamt den Schutz für das JPEG-Kompressionsverfahren überprüfen.

Das Patent für das JPEG-Format hält die Firma Forgent , die es im Jahr 1997 durch den Aufkauf des vorherigen Besitzers Compression Labs erworben hat. Das Patent gilt als strittig. So weigern sich zurzeit Google, Microsoft und Sun Gebühren an Forgent zu zahlen. Andere Firmen haben sich dagegen bereits mit der Firma geeinigt. Laut Forgent betragen die Einkünfte aus dem JPEG-Patent bislang rund 105 Millionen Dollar. Eine Einnahmequelle, die man nicht gerne verliert.

Die Organistion Public Patent Foundation ( PUBPAT ) kämpft gegen zu Unrecht vergebene Patente und erreichte die Überprüfung. Ihrer Meinung nach hat die JPEG-Kompression kein Patent verdient. Der Ausgang der Untersuchung ist offen.

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