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US-Ministerium warnt vor Fehlerberichtdienst in MS-Produkten

19.10.2001 | 10:58 Uhr |

Das U.S. Department of Energy warnt davor, Fehlermeldungen von Office XP, Windows XP sowie dem Internet Explorer zu Analysezwecken an Microsoft zu senden. Unter Umständen könnten "sensible Dokumente" weitergegeben werden.

Das U.S. Department of Energy warnt Unternehmen und Anwender davor, Fehlermeldungen von Office XP, Windows XP sowie dem Internet Explorer zu Analysezwecken an Microsoft zu senden. Unter Umständen könnten "sensible Dokumente" weitergegeben werden.

Der Internet Explorer 6 beispielsweise verfügt über einen "Fehlerberichtdienst". Sobald der Browser abstürzt, taucht an Stelle des Standard-Fehlerdialogfensters der so genannte "Internet Explorer Watson" auf. Er bietet an, einen Fehlerbericht an Microsoft zu senden.

Einem Bulletin zufolge enthält dieser Fehlerbericht einen so genannten "memory dump". Dieser hat zur Folge, dass das gesamte zuvor betrachtete Dokument (zumindest aber ein Teil) an Microsoft übermittelt wird - je nach Art des Dokuments kann es sich dabei um Informationen privater Natur handeln.

Das Ministerium empfiehlt daher denjenigen, die mit vertraulichen Daten zu tun haben entweder auf "Nicht senden" zu klicken oder aber einen Eingriff in die Registry vorzunehmen.

Für Office XP und den Internet Explorer hält das Bulletin hierzu entsprechende Anleitungen bereit. Weitere Details finden Sie unter dem oben genannten Link.

Microsoft fordert bewussteren Umgang mit Sicherheitslücken-Infos (PC-WELT Online, 18.10.2001)

Microsoft überarbeitet Sicherheits-Bulletins (PC-WELT Online, 17.10.2001)

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