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US-Kids: Barbie und Ken sind out

23.11.2004 | 11:55 Uhr |

Auf dem Wunschzettel amerikanischer Sprösslinge taucht immer seltener klassisches Spielzeug wie die Barbie-Puppe auf. Ganz oben in der Gunst der jungen, kaufkräftigen Konsumenten stehen Konsolen- und PC-Spiele, Musik-CDs, Lifestyle-Produkte wie Apples Ipod sowie Duftwässerchen und Pflegeprodukte.

Auf dem Wunschzettel amerikanischer Sprösslinge taucht immer seltener klassisches Spielzeug wie die Barbie-Puppe auf. Ganz oben in der Gunst der jungen, kaufkräftigen Konsumenten stehen Konsolen- und PC-Spiele, Musik-CDs, Lifestyle-Produkte wie Apples Ipod sowie Duftwässerchen und Pflegeprodukte. Den Trend hin zum Erwachsenen-Spielzeug will die Online-Ausgabe des US-Magazines Businessweek aus aktuellen Statistiken herausgelesen haben:

So sackten beispielsweise in den USA die Barbie-Verkäufe im dritten Quartal dieses Jahres um 23 Prozent ab. Microsoft hingegen verkaufte allein 2,4 Millionen Exemplare des Ballerspiels Halo 2 für die X-Box. Bereits 2003 erzielte die Branche 4,9 Milliarden Dollar Umsatz - Experten rechnen für 2004 mit einem Anstieg des Spiele-Geschäfts um zehn Prozent.

Laut einer Studie, für die Businessweek allerdings keine Quelle angibt, ändert sich bereits zwischen sechs und acht Jahren das Spielverhalten grundlegend: Zwar spielen 40 Prozent der Kinder nach wie vor gerne im Freien, 30 Prozent hingegen favorisieren schon Computerspiele. Und während 25 Prozent aller Fünfjährigen noch gerne mit Puppen spielen, sind Neunjährige überhaupt nicht mehr für Barbie und Co. zu gewinnen.

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