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US-Gericht verbietet Studenten Vortrag über Hackermöglichkeiten

16.04.2003 | 08:59 Uhr |

Ein Gericht des US-Bundesstaats Georgia hat ein vorläufiges Unterlassungsurteil gefällt, nach dem es zwei Stundenten verboten ist, auf einer Sicherheitskonferenz in Atlanta darüber zu berichten, wie sie in ein Computersystem einbrachen und es modifizierten.

Ein Gericht des US-Bundesstaats Georgia hat ein vorläufiges Unterlassungsurteil gefällt, nach dem es zwei Stundenten verboten ist, auf einer Sicherheitskonferenz in Atlanta darüber zu berichten, wie sie in ein Computersystem einbrachen und es modifizierten.

Das Softwareunternehmen Blackboard aus der Bundeshauptstadt Washington hatte die Unterlassungsverfügung beantragt, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche berichtet. Die Firma argumentierte, die Informationen, die bei dem Vortrag veröffentlicht werden sollten, seien auf illegale Art gewonnen worden. Würden diese Informationen publik gemacht, schade dies den wirtschaftlichen Interessen von Blackboard und denen von Blackboard-Kunden.

Dem hielten die Veranstalter der Interzone-Konferenz entgegen, eine Unterlassungsverfügung würde das Recht auf freie Rede jedes Individuums behindern. Worauf Blackboard entgegnete, seine Rechte auf das geistige Eigentum seiner Entwicklung sowie das wirtschaftliche Interesse von Blackboard würden das Recht auf Redefreiheit bei weitem übersteigen. Blackboard entwickelt Software für den Erziehungs- und Ausbildungsbereich.

Das Unternehmen argumentierte weiter, dass zumindest einer der Studenten, Billy Hoffmann, als Konkurrenz angesehen werde, weil Hoffmann gedroht habe, den Blackboard-Softwarecode an Dritte weiterzugeben.

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