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US-Behörden bitten Spam-Mail-Versender zur Kasse

14.02.2002 | 12:34 Uhr |

Bisher waren nur die Adressaten die Opfer von Spam-Mails. Doch jetzt erwischt es endlich auch die Versender. In den USA müssen sieben Personen Bußgelder für das Versenden von Mail-Kettenbriefen bezahlen. Außerdem müssen sie alle Einkünfte zurückzahlen, die sie durch die Spam-Mails erworben haben. Um die Praktiken der Ketten-Mail-Absender zu enttarnen, setzten US-Behörden verdeckte Ermittler ein.

Bisher waren nur die Adressaten die Opfer von Spam-Mails. Doch jetzt erwischt es endlich auch die Versender. In den USA müssen sieben Personen Bußgelder für das Versenden von Mail-Kettenbriefen bezahlen. Außerdem müssen sie alle Einkünfte zurückzahlen, die sie durch die Spam-Mails erworben haben. Um die Praktiken der Ketten-Mail-Absender zu enttarnen, setzten US-Behörden verdeckte Ermittler ein.

Die Verurteilten hatten einen Kettenbrief per Mail verschickt. Die Empfänger sollten je fünf Dollar an die ersten fünf Absender auf der Kettenbrief-Liste zahlen und den Brief weiterversenden. Wer sich an diese Anweisungen hält, dem wurde innerhalb der nächsten 90 Tage ein Gewinn von bis zu 46.000 Dollar in Aussicht gestellt. Die Verurteilten bedienten sich somit der klassischen Kettenbrief-Strategie.

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