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US-Aufsichtsbehörde: Web-Betrügereien schnellten 2003 weiter in die Höhe

26.01.2004 | 13:31 Uhr |

Die US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC) hat ihren jährlichen Bericht bezüglich Betrügereien und Identitätsdiebstahls vorgestellt. Einer der Kernaussagen: Web-Betrügereien machen mittlerweile rund 55 Prozent aller eingegangenen Beschwerden aus. Die Opfer der Web-Betrügereien verloren knapp 200 Millionen US-Dollar.

Die US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC) hat ihren jährlichen Bericht bezüglich Betrügereien und Identitätsdiebstahls vorgestellt.

Eine der Kernaussagen des so genannten "National and State Trends in Fraud & Identity Theft" für das Jahr 2003: Internet-bedingte Beschwerden schnellten weiter in die Höhe und Web-Betrügereien machen mittlerweile rund 55 Prozent aller eingegangenen Beschwerden aus. Im 2002 hatten die Web-Betrügereien "nur" einen Anteil von 45 Prozent.

Die meisten Betrügereien fanden dem Bericht zufolge im Bereich Internet-Auktionen statt, rund 48 Prozent der von Anwendern erstatteten Meldungen entfielen auf diesen. Ebenfalls noch recht stark betroffen waren Katalog-Bestellungen, die übers Internet vorgenommen wurden - mit etwa 20 Prozent.

Zur Kategorie "Unter ferner liefen" gehörten indes Betrügereien im Zusammenhang mit Internet-Verbindungsdiensten (8 Prozent), Diensten für Erwachsene (6 Prozent), Geldanlagengeschäften (4 Prozent) sowie dem An-/Verkauf von Computer-Zubehör (2 Prozent).

In besonderem Maße von den Betrügereien betroffen waren die Altersgruppen der 20 bis 29, 30 bis 39 sowie 40 bis 49 Jährigen. 23, 27 respektive 25 Prozent der Betroffenen kamen aus den genannten Altersgruppen.

Die Opfer der Web-Betrügereien verloren insgesamt knapp 200 Millionen US-Dollar. 13 Betroffene verloren Angaben der FTC zufolge eine Million US-Dollar oder mehr.

PC-WELT Ratgeber: Recht

Web-Betrügereien schnellen in die Höhe (PC-WELT Online, 10.04.2003)

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