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US-Army schickt Roboter auf Spähtrupp

02.08.2002 | 10:45 Uhr |

Kaum eine Aufgabe ist für Soldaten so gefährlich wie das Auskundschaften von unbekanntem Gelände und besonders von Höhlen, in denen möglicherweise ein Feind auf der Lauer liegt. Die US-Armee setzt jetzt für diese ebenso unbeliebte wie notwendige Tätigkeit einen neuen Rekruten ein, der keine Angst kennt und sich ohne mit der "Wimper" zu zucken vorwagt: Einen ferngesteuerten Roboter.

Kaum eine Aufgabe ist für Soldaten so gefährlich wie das Auskundschaften von unbekanntem Gelände und besonders von Höhlen, in denen möglicherweise ein Feind auf der Lauer liegt. Die US-Armee setzt jetzt für diese ebenso unbeliebte wie notwendige Tätigkeit einen neuen Rekruten ein, der keine Angst kennt und sich ohne mit der "Wimper" zu zucken vorwagt: Einen ferngesteuerten Roboter, wie CNN Online berichtet .

"Packbot" heißt die neueste Wunderwaffe der US-Armee im Kampf gegen versprengte Al Quaida- und Taliban-Kämpfer in den Höhlensystemen der afghanischen Berglandschaft. Der Roboter bewegt sich auf einem speziellen Kettenlaufwerk wie ein kleiner Panzer fort. Von seinen Erkundungstouren kann er Videobilder an die Soldaten schicken, die ihn aus sicherer Entfernung ferngelenkt steuern.

Soldaten der US-Streitkräfte setzten Packbot erstmals bei der Erkundung einer Höhle ein. Der kleine Roboter kann aber auch Gebäude und jedes andere vorstellbare Gebiet durchsuchen.

Packbot im Einsatz (Foto: CNN Online)

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