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US-Armee testet 144.000 Euro teure Mini-Drohne

09.08.2016 | 15:55 Uhr |

Mit Kameras ausgestattet und für den Feind vom Boden aus unsichtbar: Die US-Armee testet kleine Hubschrauber-Drohnen.

Das US-Armee testet den Einsatz von handgroßen Hubschrauber-Drohnen. Konkret handelt es sich dabei um die vom norwegischen Unternehmen Prox Dynamics entwickelte Mini-Drohne PD-100 Black Hornet PRS.

Die Drohne passt in jede Hosentasche und soll den Soldaten bei der Erkundung des Geländes helfen. Dazu besitzt die Mini-Drohne drei Kameras (eine nach vorne, zwei jeweils zur Seite), die die Live-Bilder und Fotos an den Bildschirm des Steuerungsgeräts senden. Die Flugzeit liegt bei 25 Minuten und die maximale Entfernung bei 1,6 Kilometern.

PD-100 Black Hornet in Aktion
Vergrößern PD-100 Black Hornet in Aktion
© Rhita Daniel/USMC

Vom Boden aus sind die Mini-Drohnen kaum sichtbar. Sie wiegt nur 18 Gramm, die Rotor-Spannweite beträgt 120 Millimeter und die maximale Fluggeschwindigkeit liegt bei 5 Metern pro Sekunde. Über das Steuerungsgerät kann auch ein Punkt auf einer Karte ausgewählt werden, zu dem die Drohne dann selbstständig über GPS-Steuerung hinfliegt.

Das britische Miltär hat die PD-100 Black Hornet bereits in Afghanistan eingesetzt. Die US Marine hat die Drohne nun kürzlich bei einer Übung in Kalifornien auf ihre Einsatztauglichkeit getestet.

Die Preis für die Mini-Drohne ist aber alles andere als "Mini". Die britische Armee hatte im Jahr 2013 für 162 Stück umgerechnet 23 Millionen Euro gezahlt. Macht also etwa 144.000 Euro pro Stück. Im Vergleich zu dem, was eine einzelne F-35 kostet, ist das aber ein Schnäppchen. Siehe: USA - Die teuerste Waffe der Welt ist einsatzbereit - die F-35

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