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US-Armee setzt auf die Sicherheit der Microsoft-Produkte

26.06.2003 | 14:09 Uhr |

Bei dem geplatzten Deal mit der Stadt München musste Microsoft noch den Sekt im Kühlschrank lassen. Dafür gelang es den Redmondern nun einen anderen Deal an Land zu ziehen und kann zur Feier auch gleich Champagner-Korken knallen lassen. Microsoft hat jetzt einen lukrativen Auftrag der US-Armee ergattern können. Der Konzern wird die PCs der US Army im Rahmen eines sechsjährigen Vertrages mit Software ausstatten.

Bei dem geplatzten Deal mit der Stadt München musste Microsoft noch den Sekt im Kühlschrank lassen. Dafür gelang es den Redmondern nun einen anderen Deal an Land zu ziehen und kann zur Feier auch gleich Champagner-Korken knallen lassen. Microsoft hat jetzt einen lukrativen Auftrag der US-Armee ergattern können. Der Konzern wird die PCs der US Army im Rahmen eines sechsjährigen Vertrages mit Software ausstatten.

Bei der Stadt München ging es noch um 14.000 Rechnern und einem Auftragswert von knapp 30 Millionen Euro. Die Bedürfnisse der US-Armee sind natürlich um einiges größer. Hier wird Microsoft Software für insgesamt knapp eine halbe Million PCs liefern. Der Vertrag hat dabei einen Gesamtwert von rund einer halben Milliarde US-Dollar.

Laut einem Bericht der US-Zeitung " Seattle Post-Intelligencer " handelt es sich um den größten Einzelauftrag, den Microsoft bisher ergattern konnte. Im Vorfeld hatte die Armee noch Bedenken darüber geäußert, ob Microsofts Windows wirklich den Sicherheitsanforderungen genüge, auch andere Lösungen wurden in Hinblick auf ihre Sicherheit unter die Lupe genommen.

Laut dem Microsoft-Sprecher Keith Hodson sei die Armee von der Sicherheit der Microsoft-Produkte ebenso überzeugt, wie von der "Trustworthy Computing"-Initiative des Konzerns. Außerdem werde die US-Armee laut Angaben von Hodson auch 10.000 Windows-Server-Lizenzen und 5.000 Exchange-Lizenzen kaufen.

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