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US-Anwender verklagt IBM

25.10.2001 | 14:50 Uhr |

Ein amerikanischer PC-Enthusiast hat eine Klage gegen IBM eingereicht. Sein Vorwurf: IBMs Deskstar 75GXP würden einen Designfehler enthalten, der unwiderruflich zu gelöschten Daten führt.

Ein amerikanischer PC-Enthusiast hat eine Klage gegen IBM eingereicht. Sein Vorwurf: IBMs Deskstar 75GXP würden einen Designfehler enthalten, der unwiderruflich zu gelöschten Daten führt.

Hintergrund für die Entscheidung: Der Kläger kaufte zwei IBM-Festplatten der Deskstar 75GXP-Reihe. Beide versagten den Dienst. Seine Forderung: Festplatten-Ersatz und eine Entschädigung für die Daten-Verluste.

Das der Feldzug gegen Big Blue lange dauern könnte und die Erfolgsaussichten eher schlecht sind, ist dem PC-Freak durchaus bewusst. Anderen Anwendern, die auf ähnliche Probleme gestoßen sind, rät er daher, nicht auf eine Entscheidung des Gerichts zu warten, sondern die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Deskstar 75GXP Schlagzeilen macht. Zu Anfang des Jahres kursierten bereits Gerüchte über fehlerhafte Festplatten dieser Serie im Internet, wie unsere Schwesterpublikation PC-World berichtete. Damals berief sich IBM darauf, dass lediglich ein bis zwei Prozent aller Festplatten versagen würden. Eine Rate, die nach Ansicht des Unternehmens innerhalb der Branche durchaus üblich ist.

IBM hat sich bezüglich der Vorwürfe noch nicht geäußert. Das Unternehmen hat bisher lediglich den Eingang der Klage bestätigt.

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