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US-Anwender klagen gegen Kopierschutz

18.06.2002 | 09:10 Uhr |

Anwender in den USA haben eine Sammelklage gegen die fünf führenden Musikkonzerne angestrengt. Vor einem Gericht in Los Angeles wollen die Verbraucher erreichen, dass Universal Music Group, BMG, EMI, Sony Music und AOL Time Warner kopiergeschützte CDs nicht ohne entsprechende Kennzeichnung in den Handel bringen dürfen.

Anwender in den USA haben eine Sammelklage gegen die fünf führenden Musikkonzerne angestrengt. Vor einem Gericht in Los Angeles wollen die Verbraucher erreichen, dass Universal Music Group, BMG, EMI, Sony Music und AOL Time Warner kopiergeschützte CDs nicht ohne entsprechende Kennzeichnung in den Handel bringen dürfen. Bereits im Januar 2002 forderte Philips Warnhinweise, weil nach Ansicht des Konzerns kopiergeschützte Musik-CDs nicht dem CD-Standard entsprechen, wie die Computerwoche berichtet.

Vertreter der US-Interessengemeinschaft RIAA (Recording Indusry Association of America) äußerten sich empört über den jetzt eröffneten Prozess. Unter Betrachtung des ständig zunehmenden Tauschs von Audiodateien über P2P-Dienste (Peer-to-Peer) müssten die Unternehmen Kopierschutzmechanismen einsetzen, um sowohl ihre Rechte als auch die der Künstler zu wahren.

Allerdings sollen in Zukunft neue Techniken dafür sorgen, dass sich die gesicherten Silberscheiben auch auf PC-Laufwerken abspielen lassen. Lediglich eine Vervielfältigung soll verhindert werden.

Verkehrte Welt: Microsoft protestiert gegen Anti-Piraterie-Maßnahmen (PC-WELT Online, 17.06.2002)

PC-WELT Ratgeber: Kopierschutz aktuell

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