76770

URL-Spoofing-Bug: Microsoft kritisiert die Entdecker

11.12.2003 | 10:05 Uhr |

Microsoft hat erklärt, dass das Unternehmen derzeit alle Berichte über die neue URL-Spoofing-Sicherheitslücke im Internet Explorer untersucht. Eventuell werde ein Patch veröffentlicht, der die Sicherheitslücke schließen wird. Gleichzeitig kritisiert das Unternehmen die Entdecker der Sicherheitslücke.

Microsoft hat erklärt, dass das Unternehmen derzeit alle Berichte über die neue URL-Spoofing-Sicherheitslücke im Internet Explorer untersucht. Eventuell werde ein Patch veröffentlicht, der die Sicherheitslücke schließen wird.

Wie der US-Nachrichtendienst Cnet berichtet, weist Microsoft in seinem Statement ausdrücklich darauf hin, dass das Unternehmen bisher nichts von dieser Sicherheitslücke gewusst habe und kritisiert die Entdecker der Sicherheitslücke, weil diese mit ihrem Fund direkt an die Öffentlichkeit gegangen sind und Details dazu veröffentlicht haben. Microsoft habe so nicht genügend Zeit gehabt, um eine Gegenmaßnahme zu entwickeln.

Die Entdecker der Sicherheitslücke hätten Windows-Anwender einem potentiellen Risiko ausgesetzt. Für alle Beteiligten sei es am Besten, wenn solche Sicherheitslücken - wie sonst üblich - direkt dem Hersteller gemeldet werden würden. So könnte eine Sicherheitslücke nicht von Angreifern ausgenutzt werden, während sich der Patch gerade in der Entwicklung befindet.

Weitere Infos zu der URL-Spoofing-Sicherheitslücke finden Sie in dieser PC-WELT Nachricht . In einer Demo der PC-WELT können Sie sich von der Problematik mit einem Klick überzeugen.

PC-WELT Ratgeber: Die besten Utilities für Ihre Sicherheit

Mehr Sicherheits-News auf PC-WELT

0 Kommentare zu diesem Artikel
76770