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UPS will angeblich Pakete per Drohne ausliefern

04.12.2013 | 11:06 Uhr |

Nicht nur Amazon, auch UPS will angeblich Pakete per Flugdrohne verschicken. Ob und wann die Flugdrohnen bei UPS abheben, ist aber noch nicht klar. Auch, ob Extra-Kosten für den Versender entstehen.

Die Meldung, dass Amazon künftig Pakete per Flugdrohne in unter 30 Minuten ausliefern will, sorgte für einigen Wirbel. In wenigen Jahren will Amazon zumindest kleinere Pakete direkt vor die Haustüre der Kunden fliegen lassen. Angeblich, berichtet nun theverge.com, habe auch der Zusteller UPS Drohnen-Pläne. Man sei dort sogar schon in der Testphase, heißt es aus Kreisen, die mit den Unternehmensplänen vertraut sein sollen. Auf eine Anfrage von theverge.com betonte ein UPS-Sprecher aber nur wenig konkret, dass die Drohnen eine interessante Technologie seien und man bei UPS mehr in Technik investiere, als in jedem anderen Zulieferer-Unternehmen.

Möglicherweise will UPS die Drohnen zunächst nicht für die Auslieferung der Pakete an die Kunden einsetzen. Denkbar wäre auch ein Transport zwischen den einzelnen UPS-Standorten - oder der Transport zum Flughafen. Damit würden sich einige Risiken ausschließen lassen, die bei der Lieferung vor die Haustüre des Empfängers einzukalkulieren sind. Was geschieht etwa, wenn keiner zuhause ist und ein Fremder das Paket mitnimmt? Was, wenn der Platz für die Landung der Drohne zu knapp bemessen ist oder die Drohne das Paket versehentlich einen Meter zu weit links abstellt: auf dem Dach der Garage?

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Das GPS-Signal alleine genügt nicht, um eine sichere Lieferung zu garantieren. Die Drohnen müssten Objekte erkennen und reagieren können. Gegenüber The Verge schätzt Colin Guinn, CEO des Drohnen-Herstellers DJI, dass Amazon oder UPS eine einsatzbereite Drohnenflotte binnen 18-24 Monaten haben könnten. Ein weiteres Problem der Drohnen-Lieferung: Große Pakete könnten die Flieger nicht bewältigen.

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