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UMTS schafft in fünf Ländern den Durchbruch

04.04.2006 | 18:16 Uhr |

UMTS schafft in fünf Ländern den Durchbruch

In den vergangenen Wochen wurde häufig darüber diskutiert, ob die 3. Mobilfunkgeneration knapp zwei Jahre nach ihrer Einführung in Deutschland überhaupt jemals den Durchbruch auf dem Massenmarkt schaffen wird ? derzeit können die Absatzzahlen jedenfalls noch nicht überzeugen. In den Verlautbarungen des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) klingt dies allerdings weitaus optimistischer, der bis zum Jahresende einen Anstieg der UMTS-Handys und ?Karten von 2,3 Millionen auf rund 9 Millionen erwartet.


?Das Henne-Ei-Problem ist gelöst: Leistungsfähige Netze, attraktive Geräte und interessante Dienste - jetzt ist alles da, um den mobilen Breitband-Markt richtig anzuschieben?, sagt Willi Berchtold, Präsident von BITKOM. UMTS ermöglicht dank seiner schnellen Datenübertragung von derzeit bis zu 384 Kilobit pro Sekunde neue Multimedia-Anwendungen für Handys und Notebooks, beispielsweise den mobilen Download von Spielen oder Musik oder eine stark verbesserte Kommunikation durch Videotelefonie. Die nächste Entwicklungsstufe High Speed Download Packet Access (HSDPA) ist bereits angekündigt: Sie wird ab März fünffach höhere Übertragungsraten von 1,8 Megabit pro Sekunde ermöglichen.




Neben Deutschland sieht BITKOM weltweit noch vier andere Länder, die den Durchbruch ins UMTS-Zeitalter bereits geschafft haben. Darunter ist auf Platz 1 ? wie hätte es anders sein können ? Japan, wo fast jeder zweite UMTS-Nutzer lebt. Innerhalb Europas haben sich die Nutzerzahlen in Italien im vergangenen Jahr verdreifacht, in Großbritannien knapp verdoppelt. Auch auf Platz 5 liegt mit Frankreich ein europäisches Land, auch wenn es weit abgeschlagen hinter den übrigen vier liegt.

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