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Gefahren bei der Wlan-Nutzung

26.06.2009 | 08:18 Uhr |

Kaspersky Lab hat die Analyse „Sommerzeit – drahtlose Zeit“ zum Thema Wlan-Gefahren veröffentlicht. Darin geht es unter anderem auch um UMTS als mögliche Alternative beim drahtlosen Internetzugang.

Immer mehr Anwender nutzen vermehrt Wi-Fi-Spots, um online zu gehen – vor allem in der Urlaubszeit. Neben den Vorteilen wie erhöhter Flexibilität, birgt drahtloses Surfen aber auch etliche Gefahren. Vor allem der Diebstahl vertraulicher Informationen steht ganz oben auf der Liste der Cyberkriminellen. Nach Aussage von Kaspersky -Mitarbeiter Christian Funk sind Wi-Fi-Netzwerke besonders durch so genannte Man-in-the-Middle-Angriffe verwundbar. Dabei hacken Cyberkriminelle den Kommunikationskanal und verschaffen sich Zugang zu allen dort übermittelten Informationen. Derartige Attacken zielen auf Logins und Passwörter, Kreditkarteninformationen oder andere vertrauliche Informationen ab.

Mobile Nutzer, die keinen Server für ihr privates oder geschäftliches Virtual Private Network (VPN) nutzen können, greifen oft auf Services zurück, die mittlerweile überall verfügbar sind. Die Nutzung virtueller Netzwerke ist dabei eine effektive Methode, um Wi-Fi-Daten zu entschlüsseln und zu tunneln. Dabei gibt es durchaus Alternativen zum drahtlosen Surfen: UMTS, das optimierte Authentifizierungs-Algorithmen unterstützt. Die dafür benötigte UMTS-Abdeckung beträgt bei den meisten europäischen Städten 90 Prozent und auch die Preise sind mittlerweile durchaus wettbewerbsfähig (außerhalb der Ballungsgebiete sinkt die Verfügbarkeit von UMTS allerdings erheblich).

Christian Funk weist abschießend auf die Wichtigkeit eines effektiven und komplexen Schutzsystems auf dem Computer hin. Hierbei sei neben einem Antiviren-Scanner vor allem auch eine Firewall und ein Modul zur Filterung der Anwendungsaktivität wichtig.

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