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UMTS-Handys zu teuer

30.05.2000 | 15:08 Uhr |

Der neue Mobilfunk-Standard UMTS wird sich nicht so schnell durchsetzen. Einer Studie zufolge fehlt es noch an geeigneten Dienstleistungsangeboten. Außerdem sind UTMS-Handys teuer und die Grundgebühren hoch.

Der neue Mobilfunk-Standard UMTS (siehe Glossar) wird sich nicht so schnell durchsetzen. Dies geht aus einer Studie von Mummert+Partner hervor. "Der Verbraucher hat gegenwärtig keinen Bedarf an einem UMTS-Handy, weil die geeigneten Dienstleistungsangebote fehlen", so die Unternehmensberatung. Zudem seien die Handys in Verbindung mit den hohen Grundgebühren für den Massenmarkt noch zu teuer.

Die Prognosen, dass 2010 weltweit bis zu zwei Milliarden Kunden UMTS nutzen werden, sind den Analysten zufolge unhaltbar, da der Privatverbraucher mittelfristig kein UMTS-Handy brauche. WAP (siehe Glossar) und der Zwischenstandard GPRS (siehe Glossar) könnten die Bedürfnisse der Benutzer nach Dienstleistungen wie Bankgeschäften, Börsenhandel oder Einkaufen für die nächsten zehn Jahre befriedigen.

In wenigen Wochen beginnt die Versteigerung der Lizenzen für UMTS. Die Regulierungsbehörde rechnet mit Einnahmen von bis zu 110 Milliarden Mark. (PC-WELT, 30.05.2000, dpa/ pk)

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