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ULI-Chipsatz macht's möglich: Ein Programm auf vier Bildschirme splitten

09.11.2005 | 18:06 Uhr |

Chipsatz-Spezialist ULI führte uns ein Demo-System mit einer AGP- und einer PCI-Express-Grafikkarte vor, das ein Programm auf vier Bildschirme splitten kann. Zudem stellt ULI den Single-Chipsatz M1697 vor, der preisgünstige SLI-Systeme erlaubt.

Der taiwanesische Chipsatz-Hersteller ULI demonstriert das Potenzial seines Chipsatzes M1695/M1597:

Diese Chipkombination erlaubt es, sowohl den PCI-Express-, den AGP- und den PCI-Steckplatz mit einer Karte zu bestücken ( wir berichteten ). Jetzt ist es ULI gelungen, den Chipsatztreiber so zu modifizieren, dass sich über eine Dual-Monitor-fähige AGP- und PCI-Express-Grafikkarte ein Programm auf vier Bildschirme verteilen lässt.

Laut ULI ist das sogar mit Karten-Duos möglich, die nicht vom selben Grafikchiphersteller stammen. Zudem sollen die meisten Spiele den Quad-Modus unterstützen, da die Steuerung nicht der Grafikchip- sondern Windows-Treiber übernehmen – sofern der Grafikchip den Standards des Windows-Treiber-Modells folgt. Laut ULI lässt sich im Quad-Monitor-Modus übrigens jede beliebige Auflösung einstellen, sofern sie von allen angeschlossenen Bildschirmen unterstützt wird.

Derzeit bietet allerdings nur Asrock mit der 939Dual-SATA2 eine Hauptplatine mit dem M1695/M1597-Chipsatz an, die sowohl über einen AGP- als auch PCI-Steckplatz verfügt und damit den Quad-Monitor-Modus unterstützt. Kostenpunkt: günstige 60 Euro.

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