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Twitter gibt Auskunft über hunderte User

07.02.2014 | 09:27 Uhr |

Welche Regierung will am meisten über Twitter-Nutzer wissen? In seinem aktuellen Bericht legt Twitter einige Zahlen offen. Deutschland bildet das Schlusslicht.

In seinem neuesten Transparency-Report verrät Twitter, dass die US-Behörden am meisten über die Twitter-Nutzer wissen wollen. Rund 59 Prozent der Regierungsanfragen kämen aus den USA. Insgesamt nahmen während der zweiten Jahreshälfte 2013 die Regierungsanfragen um 22 Prozent zu, heißt es im Report . Auf dem zweiten Platz der neugierigsten Staaten folgt Japan mit 15 Prozent der Anfragen. Deutschland bildet mit weniger als 10 Anfragen zusammen mit vielen anderen Staaten das Schlusslicht der Statistik. Ein Drittel der Anfragen aus Deutschland wurde von Twitter mit Datensätzen beantwortet, die USA erhielt in rund 70 Prozent der Fälle Auskunft.

Insgesamt meldet Twitter 1.410 Regierungsanfragen, denen in 50 Prozent der Fälle stattgegeben wurde. Die Anfragen sollen insgesamt 2.121 User-Accounts betroffen haben. Sie wurden sämtlich im zweiten Halbjahr von 2013 gestellt.

Der Twitter-Report ist jedoch nicht ganz so umfangreich wie der anderer IT-Unternehmen. Twitter berücksichtigt keine Regierungsanfragen, die die nationale Sicherheit der USA betreffen sollen. Derlei Informationen dürfte Twitter außerdem nur vage in Tausender-Schritten auflisten, nicht aber in genauen Zahlen, schreibt die US-Regierung vor.

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