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Twitter geht gegen Revenge-Porn vor

13.03.2015 | 05:04 Uhr |

Mit neuen Richtlinien und Meldeverfahren will Twitter künftig gegen Rufschädigungen und Belästigungen vorgehen.

Das soziale Netzwerk Twitter verbietet ab sofort ausdrücklich das Posten intimer Fotos, die von Dritten stammen. Diese oft als Revenge-Porn bezeichneten Inhalte werden von wenigen Anwendern auf Twitter verbreitet, um sich am Betreffenden zu rächen. In den neuen AGB von Twitter sind derartige Aktionen ab sofort verboten, wenn der Abgebildete nicht ausdrücklich seine Zustimmung gegeben hat. Wer gegen diese Richtlinie verstößt, muss mit einer Sperrung seines Twitter-Accounts rechnen.

Twitter bekommt Video-Funktion und Gruppennachrichten

Vor wenigen Wochen ging Reddit gegen Revenge-Porn vor. Auch Twitter scheint mit einer steigenden Anzahl an Beschwerden aus diesem Bereich konfrontiert zu werden. Durch verbesserte Meldeverfahren sollen derartige Belästigungen und Rufschädigungen künftig seltener werden. Darüber hinaus will das Unternehmen über Analysen herausfinden, wie oft Menschen auf Twitter belästigt oder beleidigt werden. CEO Dick Costolo gestand noch im Februar ein, dass das Unternehmen nicht ausreichend gegen den Missbrauch vorgehe.

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