Zahlreiche Anwendungen sind inzwischen auf die zusätzlichen Befehlssatzerweiterungen SSE, SSE2 und SSE3 optimiert. Dadurch laufen insbesondere Multimedia-Programme schneller ab. Laut Intel beherrscht die Core-Architektur eine verbesserte SSE-Unterstützung, die es erlaubt, alle SSE-Befehle in nur einem Takt abzuarbeiten. Dies soll nach Aussage von Intel auch für die längsten, bis zu 128 Bit breiten SSE-Befehle gelten. Damit wären die neuen Core-CPUs bei vielen Multimedia-Anwendungen Takt für Takt allen bisherigen AMD- und Intel-Prozessoren überlegen. Das vor Superlativen nur so strotzende Schlagwort für diese Technik: „Advanced Digital Media Boost“.
Ebenfalls neu ist der „Smart Memory Access“. Damit bezeichnet Intel eine Technik, die den Zugriff der Prozessorkerne auf den Speicher verbessert. Dabei hält die CPU Daten, die möglicherweise in den Arbeitsspeicher geladen werden müssen, im L2-Cache vor. Unterm Strich sollen dadurch die Latenzzeiten beim Speicherzugriff kürzer ausfallen.
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