Tulalip
Microsoft arbeitet an Social-Network-Suchmaschine
Microsoft hat versehentlich erste Einblicke in sein neues Suchmaschinen-Projekt gewährt. Auf „Tulip“ sollen sich in Zukunft Inhalte aus sozialen Netzwerken zusammentragen lassen.
Vor wenigen Stunden ging versehentlich eine Informations-Website von Microsoft online, die Einblicke in das neueste Projekt des Redmonder Konzern gewährte. Auf einer Info-Page wurden erste Details zu „Tulalip“ enthüllt. Den Angaben zufolge, handelt es sich dabei um eine Suchmaschine, mit der Informationen aus sozialen Netzwerken zusammengetragen und verbreitet werden. Login-Boxen für den Kurznachrichtendienst Twitter sowie für das Social Network Facebook legen die Vermutung nahe, dass Microsoft „Tulalip“ mit den bekannten Diensten verknüpfen will.
Nachdem der Blog Fusible unter socl.com auf die offizielle Produkt-Website von „Tulalip“ gestoßen war und einen Bericht über das Projekt veröffentlichte, reagierte Microsoft und nahm die entsprechenden Details umgehend offline. In einer offiziellen Stellungnahme hieß es lediglich, dass es sich bei der Website um eine interne Design-Studie gehandelt habe, die versehentlich veröffentlicht wurde.
Erst vor zwei Monaten hatte Microsoft seine Suchmaschine Bing mit Social-Network-Funktionen erweitert. Durch eine Kooperation mit Facebook, können sich US-amerikanische Nutzer die Suchanfragen ihrer Freunde näher anschauen. Der Empfehlungen und Kommentare haben wiederum Einfluss auf die Sortierung der Bing-Ergebnisse. Die Domain socl.com wurde vor wenigen Tagen vom Treuhandunternehmen Marksmen an Microsoft übertragen.
Privatsphäre auf Facebook
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Schritt für Schritt mehr Privatsphäre
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Wenn’s schnell gehen soll, finden Sie unter jedem Beitragsfenster ein Schloss-Symbol. Klicken Sie darauf, erscheint ein Drop-down-Menü, in dem Sie festlegen, wer den Beitrag sehen darf.
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Wirklich interessant wird es aber erst unter „Benutzerdefiniert“: Hier schließen Sie Einzelne aus oder gestatten nur bestimmten Freunden den Lesezugriff. Wer will, legt die Einstellung gleich als Standardeinstellung fest.
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Unter „Konto, Privatsphäre-Einstellungen, Profilinformationen“...
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... befindet sich eine wichtige Kontrollinstanz Ihrer privaten Informationen.
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Hier legen Sie fest, wer was von Ihrem Profil sehen darf.
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Zur Auswahl stehen dabei „Alle“, „Freunde“, „Freunde von Freunden“ und „Benutzerdefiniert“. Von „Alle“ raten wir ab, denn damit landen Ihre Informationen auch in den Suchmaschinen. Auch bei „Freunde von Freunden“, welches „Freunde“ einschließt, haben Sie keine Kontrolle über Ihre Daten. Wer nur „Freunde“, also alle Facebook-Kontakte, wählt, weiß zumindest, wer die Beiträge lesen kann.
Zur Auswahl stehen dabei „Alle“, „Freunde“, „Freunde von Freunden“ und „Benutzerdefiniert“. Von „Alle“ raten wir ab, denn damit landen Ihre Informationen auch in den Suchmaschinen. Auch bei „Freunde von Freunden“, welches „Freunde“ einschließt, haben Sie keine Kontrolle über Ihre Daten. Wer nur „Freunde“, also alle Facebook-Kontakte, wählt, weiß zumindest, wer die Beiträge lesen kann.
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Im Fenster "Benutzerdefiniert" erlauben Sie nur bestimmten Personen das Mitlesen oder schließen einzelne Personen aus.
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Tippen Sie einfach den Namen Ihres Chefes, eines guten Freundes und eines eher flüchtigen Bekannten in die Zeile. Facebook zeigt Ihnen nun an, wie Ihr Facebook-Freund Ihr Profil und Ihre Beiträge auf Ihrer Pinnwand sieht.
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Unter „Konto, Privatsphäre-Einstellungen, Kontaktinformationen“ verhält es sich ähnlich wie bei den Profilinformationen.
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Legen Sie fest, wer „IM-Nutzername“, „Handynummer“, „Andere Telefonnummer“, „Aktuelle Adresse“, „Webseite“, „Heimatstadt“ und E-Mail-Adressen sehen darf.
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Viele Einstellungen können Sie übrigens auch direkt in Ihrem Profil unter „Info“ vornehmen: Fahren Sie einfach mit der Maus über einen Bereich, bis der Button „Bearbeiten“ erscheint.
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In den Privatsphäre-Einstellungen unter „Suche“ bestimmen Sie ferner, wer Sie über Ihren Namen bei Facebook finden darf.
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