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Trustworthy Computing - Gates zieht Bilanz und lobt die Initiative

27.01.2003 | 12:24 Uhr |

Ein Jahr ist es her, dass Bill Gates seiner Company die Trustworthy Computing"-Initiative verordnete und sogleich rund 8.500 Entwickler auf die bis heute immens ergiebige Fehlersuche schickte. Nun zog der Microsoft-Gründer Bilanz.

Ein Jahr ist es her, dass Bill Gates seiner Company die Trustworthy Computing"-Initiative verordnete und sogleich rund 8.500 Entwickler auf die bis heute immens ergiebige Fehlersuche schickte. Nun zog der Microsoft-Gründer Bilanz, wie unsere Schwesterpublikation Computerpartner berichtet.

Nachdem man in Redmond erkannt habe, dass Computer auf Knopfdruck verfügbar und stets sicher sein müssten, zugleich aber auch die persönliche und geschäftliche Integrität ihrer Benutzer garantieren müssten, habe man mit der Initiative "Trustworthy Computing" die Konsequenz gezogen.

Bis heute sei viel getan worden, um eine sichere Computerumgebung aufzubauen. So habe Microsoft seinen Entwicklern in einer zehnwöchigen Unterweisung versucht beizubringen, wie Hacker in Computernetze eindringen (die Methode wird als "Thread Modelling Process" bezeichnet) und sie dann dazu verpflichtet, die Millionen Zeilen Windows-Code nach Schwachstellen zu durchforsten.

Rund die Hälfte aller Sicherheitsmängel in Windows seien dadurch gefunden worden; allein 100 Millionen Dollar habe Microsoft bislang für die Verbesserung seiner Software-Varianten investiert. Dabei sei die Company auch vom ursprünglich eingeschlagenen Weg abgewichen, Kunden vor allem mit immer neuer Funktionalität zu begeistern. Jetzt werde der Sicherheit der Software eine höhere Priorität eingeräumt als der funktionalen Verbesserung.

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