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TrueCrypt hat keine geheime Hintertür

15.04.2014 | 18:09 Uhr |

In der TrueCrypt-Verschlüsselung wurde auch in einer zweiten Untersuchung keine gezielt platzierte Hintertür gefunden, die den unbemerkten Zugriff auf Daten ermöglicht.

Schon länger halten sich Gerüchte, dass in TrueCrypt eine Hintertür eingebaut wurde, mit der Dritte auf verschlüsselte Informationen zugreifen können. Die von einem kanadischen Studenten der Concordia-Universität durchgeführte Untersuchung kam bereits im Oktober zu dem Schluss, dass die Binärdateien, die sich in der 32-Bit-Version von Windows befinden, mit dem Quellcode übereinstimmen. Eine Hintertür fand sich dabei nicht.

Im Herbst 2013 wurden für einen ausgiebigen Test zusätzlich über 50.000 US-Dollar gesammelt. Die von iSec durchgeführte Untersuchung wurde nun abgeschlossen. Im Bericht findet sich ebenfalls kein schädlicher Code in TrueCrypt. Dafür führt das Unternehmen elf Probleme an, die zum Großteil als mittelschwer und niedrig eingestuft wurden. Zwar sei die Ausführlichkeit der Dokumentation zu loben, teilweise sei jedoch auch schlampig gearbeitet worden.

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Daher soll TrueCrypt auch in Zukunft weiter untersucht werden. Besonderes Augenmerk will die Initiative auf eine öffentliche Kryptoanalyse von TrueCrypt 7.1a legen.

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