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Palm rutscht in die Verlustzone

Palm unter Druck: Im Ende Februar abgelaufenen 3. Quartal baute der US-Hersteller seinen Verlust weiter aus, der Umsatz brach verglichen zum Vorjahr um 25 Prozent ein. Grund für die Entwicklung ist die wachsende Konkurrenz durch RIM und Apple, daran konnte auch der erfolgreiche Verkaufsstart des Centro nichts ändern.

Beim Smartphone- und PDA-Hersteller Palm läuft es seit längerer Zeit nicht rund. Das Unternehmen erzielte im Ende Februar abgelaufenen 3. Geschäftsquartal einen Verlust in Höhe von 32 Millionen US-Dollar, ein Jahr zuvor verzeichnete es einen knappen Gewinn in Höhe von 12 Millionen US-Dollar. Grund für die schwache Entwicklung sei die starke Konkurrenz durch den kanadischen BlackBerry-Hersteller RIM. In den USA, dem Kerngeschäft von Palm, fielen auch Marktanteile an Apple.

In den vergangenen drei Monaten legte der Absatz mobiler Endgeräte um 13 Prozent auf 833.000 zu. Dennoch brach der Umsatz verglichen zum Vorjahreszeitraum um etwa 25 Prozent auf 312 Millionen US-Dollar ein. Insgesamt betrug der Verlust im laufenden Geschäftsjahr 42 Millionen US-Dollar. Damit lag Palm hinter den Erwartungen der Analysten.

Eine positive Nachricht konnte Palm-Chef Ed Colligan aber melden: Das seit Ende 2007 in den USA und seit einigen Wochen auch in Deutschland erhältliche Windows-Smartphone Centro hatte seinen Angaben zufolge den besten Verkaufstart in der Geschichte des Unternehmens. Aufgrund der Zielgruppe im Einsteigersegment ist die Gewinnspanne bei dem Gerät entsprechend gering.

Im Gegensatz zu Palm zeigt die Einführung des iPhones keinen Einfluss auf den Erfolgskurs von Research in Motion. Der kanadische Konzern konnte im 3. Geschäftsquartal den Gewinn und Umsatz verglichen zum Vorjahr verdoppeln. Im Vergleich zum 2. Quartal legte der Umsatz um 22 Prozent zu, der Gewinn um 28 Prozent.

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