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Trotz Plus-PC: 4MBO macht Verlust

09.10.2002 | 15:48 Uhr |

Vor kurzem war der Elektronik-Vermarkter 4MBO wieder in aller Munde - der aktuelle Plus-PC stammte von ihm. Trotz des Hypes um den reißerisch als "Volks-PC" bezeichneten Rechners des Lebensmittel-Discounters schreibt das Unternehmen 4MBO rote Zahlen und plant jetzt den Verkauf oder die Schließung seiner verlustbringenden ausländischen Tochterunternehmen.

Vor kurzem war der Elektronik-Vermarkter 4MBO wieder in aller Munde - der aktuelle Plus-PC stammte von ihm. Trotz des Hypes um den reißerisch als "Volks-PC" bezeichneten Rechners des Lebensmittel-Discounters schreibt das Unternehmen 4MBO rote Zahlen und plant jetzt den Verkauf oder die Schließung seiner verlustbringenden ausländischen Tochterunternehmen, wie aus einem Bericht der Financial Times Deutschland hervorgeht. Vom Verkauf beziehungsweise von der Schließung sind nur die beiden gewinnbringenden Unternehmen der Jenoptik-Camera-Gruppe in Jena und England ausgenommen.

4MBO hat sich durch großangelegte Computer-Verkaufsaktionen für Handelsketten wie zum Beispiel Plus einen Namen gemacht. Auf diesem Sektor konkurriert 4MBO mit dem Essener Unternehmen Medion, das Aldi und Tchibo mit Rechnern beliefert. Im Unterschied zu 4MBO ist Medion auch im Ausland erfolgreich mit seinem Geschäft.

4MBO will jetzt seine Auslandstöchter schnellstmöglich verkaufen oder schließen. Die Tochterunternehmen hatten in den ersten neun Monaten des Jahres 2002 2,6 Millionen Euro Verlust erwirtschaftet, der Umsatz war um fast 50 Prozent auf rund 29 Millionen Euro geschrumpft.

Plus-PC: Was taugt die Grafikkarte? (PC-WELT Online, 27.09.2002)

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