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Trotz Novell:Opensuse bleibt bei KDE als Nr. 1

10.11.2005 | 15:15 Uhr |

Novell hat bekannt gegeben, dass bei allen seinen Produkten in Zukunft Gnome als voreingestellte grafische Programmoberfläche zum Einsatz kommt. Ausgenommen ist allerdings Opensuse - hier bleibt alles beim Alten.

Gnome löst KDE als voreingestellte grafische Bedienoberfläche bei Novell ab. Das hat ein hochrangiger Mitarbeiter von Novell bekannt gegeben.

"Novell hat in Abstimmung mit seinen Kunden entschieden, sowohl Gnome als auch KDE weiterhin in allen Produkten von Novell zur Verfügung zu stellen. Beide Oberflächen werden auch in Zukunft weiterentwickelt, der Support bleibt uneingeschränkt gewährleistet. Die einzige Neuerung besteht darin, dass bei allen zukünftigen Produkten Gnome als Standard eingestellt ist, ein Wechsel auf KDE ist allerdings einfach."

Wie PC-WELT auf Nachfrage bei Novell erfuhr, ist Opensuse/Suse Linux von dieser Umstellung allerdings nicht betroffen. Nach wie vor bleibt KDE hier die vorausgewählte Nummer Eins, die sich aber jederzeit durch Gnome ersetzen lässt.

Novell machte zuletzt eher Negativschlagzeilen, vor allem durch seinen Personabbau. Für die Linux-Community war zudem der vor einiger Zeit durchgeführte Wechsel von Suse Linux zu Opensuse ein wichtig.

Seit der Übernahme von Suse Linux durch Novell sind viele Benutzer dieser Linux-Distribution verunsichert und fragen sich, wie es mit Suse Linux weiter gehen soll. In unserem Weblog gibt es zu Suse Linux/Opensuse auch eine Diskussion .

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