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Trojaner und Spyware auf frischer Tat ertappen

22.12.2005 | 12:08 Uhr |

Mal- und Spyware manipulieren fast immer die Registrierdatenbank von Windows und oft auch das Systemverzeichnis des Betriebssystems. Mit dem kostenlosen Open-Source-Tool Winpooch Watchdog behalten Sie diese Problemzonen im Auge.

Die Freeware für Windows 2000, XP und Server 2003 überwacht die System-Verzeichnisse sowie Registry-Schlüssel und macht Sie auf Änderungen aufmerksam. Dadurch entdecken Sie beispielsweise Trojaner und Spyware gleich nachdem sich das Programm auf Ihrem Rechner eingeschlichen hat.

Seit der 0.5er-Version stellt Winpooch dem Anwender deutlich mehr Mittel zur Verfügung, um unerwünschte Prozesse aufzuspüren und zu stoppen. Der Benutzer kann beispielsweise einem Programm Schreibrechte für das Windows-System-Verzeichnis oder Einträge in die Registry verwehren. Ebenso kann man verhindern, dass eine Software einen unerwünschten Ausflug ins Internet unternimmt.

Sobald eine Anwendung auf die Registry oder den Windows-Ordner zugreift, erscheint eine Warnmeldung, begleitet durch ein hundeartiges Gebell. Danach können Sie entscheiden, ob die Software Zugriff bekommt oder ob der Zugriff geblockt wird. Außerdem können Sie entsprechende Filter für die Zukunft definieren. Das empfiehlt sich dringend, weil Sie sonst die ständigen Warnhinweise ergeblich behindern können.

Allerdings ist auch Winpooch wie jede Software nicht frei von Schwachstellen. Und so ist kürzlich das Release 0.5.9.1 erschienen, dass einige Sicherheitslücken in Winpooch beseitigt.

Das Open-Source-Tool eignet sich laut Hersteller besonders gut im Zusammenspiel mit dem Virenscanner Clam Win . Dieser Open-Source-Virenscanner erkennt derzeit allerdings noch deutlich weniger Malware als etablierte Produkte wie Antivir oder Bitdefender.

Download: Winpooch Watchdog

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