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Brittany Murphy als Scareware-Köder

22.12.2009 | 14:08 Uhr |

Der rätselhafte Tod der Schauspielerin Brittany Murphy hat sogleich die üblichen Trittbrettfahrer aus der Malware-Szene auf den Plan gerufen. Mit Suchmaschinenoptimierungen locken sie Fans auf Scareware-Seiten.

Die Schauspielerin Brittany Murphy ("Clueless", "Sin City") ist am 20. Dezember im Alter von nur 32 Jahren vordergründig an Herzversagen gestorben. Während bis zum Ergebnis der Autopsie noch über die tatsächlichen Ursachen ihres unerwarteten Todes spekuliert wird, sind die üblichen Trittbrettfahrer aus der Malware-Szene bereits fleißig, um daraus Kapital zu schlagen.

Wie schon bei vielen anderen Ereignissen zuvor, die großes Medieninteresse hervor gerufen haben, präparieren Online-Kriminelle Web-Seiten, um sie in den Trefferlisten der Suchmaschinen ganz weit vorne zu platzieren. Wer auf der Suche nach Neuigkeiten über Brittany Murphy unbedacht auf einen solchen Link klickt, wird nach Angaben des Sicherheitsunternehmens Websense sogleich zu einer nachgeschalteten Web-Seite weiter geleitet.

Dort erwartet den Besucher statt Nachrichten wohldosierte Panikmache wegen seines vorgeblich verseuchten Rechners. Bunte Animationen und nachgeahmte Windows-Fenster mit vorgetäuschten Virenfunden sollen ihn dazu drängen eine bestenfalls dubiose Software auf seinen PC zu laden. Diese nervt den PC-Nutzer dann mit ständigen Popup-Meldungen über vorgeblich gefundene Schädlinge.

Diese so genannte Scareware (betrügerische Antivirus-Software) soll den Benutzer dazu nötigen eine ebenso teure (50 bis 100 US-Dollar) wie nutzlose Vollversion der unter immer neuen Namen beworbenen Software zu kaufen. Dabei ahmen die Scareware-Designer Windows-Elemente und das Erscheinungsbild echter Antivirusprogramme nach .

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