Daten-Roaming im Ausland

TripButler bringt Internet im Urlaub aufs Handy

Donnerstag, 26.07.2012 | 15:09 von Peter Stelzel-Morawietz
Der mobile Mini-Hotspot TripButler versorgt Smartphones, Tablet und Notebooks im Ausland mit mobilem Internet. Das Gerät lässt sich für die Dauer des Urlaubs mieten.
Vergrößern Der mobile Mini-Hotspot TripButler versorgt Smartphones, Tablet und Notebooks im Ausland mit mobilem Internet. Das Gerät lässt sich für die Dauer des Urlaubs mieten.
© Tripbutler
Wer sein Smartphone, Tablet-PC und Notebook im Ausland wie gewohnt verwenden möchte, sich aber nicht mit Roaming-Gebühren und Datentarifen fürs Ausland herumschlagen möchte, hat eine neue Alternative.
Internet im Urlaub gibt es nicht nur über die eigene Sim-Karte im Handy oder Tablet-PC, sondern auch per WLAN über den TripButler . Dahinter verbirgt sich ein mobiler WLAN-Hotspot für die Hosentasche, der für bis zu fünf Geräten als Internet-Zugang im europäischen Ausland dient – zu lokalen Kosten, wie der Anbieter des Dienstes verspricht.

Offeriert wird das knapp 90 Gramm leichte Gerät auf Mietbasis, der Zeitraum lässt sich tagesgenau bestimmen. Der Preis hängt von der Mietdauer ab und beginnt bei einem Euro pro Tag: je länger die Zeit, desto günstiger der Tarif. Für die Europa-Version, die mobiles Internet in 43 Länder einschließt, zahlt man während eines zweiwöchigen Urlaubs 37,50 Euro – also 2,50 Euro pro Tag. Hinzukommt eine einmalige Gebühr von sieben Euro für Porto und Handling. Darin sind täglich 25 MByte Datenvolumen enthalten. Jedes weitere MByte kostet fünf Cent, wobei das Zusatzvolumen aktiv freigeschaltet werden muss – so kann es nach dem Urlaub keine böse Überraschung geben.

Ein Vorteil gegenüber einer Auslandsoption über den Provider ist, dass sich beim TripButler bis zu fünf Geräte nutzen lassen. Damit eignet sich der WLAN-Tarif beispielsweise für Familien. Darüber hinaus sind in den 43 Ländern auch Nicht-EU-Länder wie die Schweiz enthalten, für die die seit 1. Juli 2012 eingführte Roaming-Höchstgrenze von gut 83 Cent pro MByte über das Mobilfunknetz nicht gelten.

Internet im Ausland per WLAN: Der mobile WLAN-Router
TripButler verbindet bis zu fünf Geräte mit dem Web.
Vergrößern Internet im Ausland per WLAN: Der mobile WLAN-Router TripButler verbindet bis zu fünf Geräte mit dem Web.
© Tripbutler

Der TripButler lässt sich in folgenden Ländern verwenden: Andorra, Österreich, Belgien, Bulgarien, Zypern, Tschechische Republik, Dänemark, Deutschland, Estland, Färöer Inseln, Finnland, Frankreich, Französisch-Guayana, Gibraltar, Griechenland, Großbritannien, Grönland, Guadeloupe, Guernsey, Ungarn, Irland, Island, Isle of Man, Italien, Jersey, La Reunion, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Martinique, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien und Spanien.

Donnerstag, 26.07.2012 | 15:09 von Peter Stelzel-Morawietz
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (5)
  • kingjon 16:25 | 30.07.2012

    Zitat: zwilling
    Sind das nicht 5 Cent / Megabyte?
    Für jedes weiter MB das über das Tageskontingent hinaus geht, die ersten 25 MB kosten 9,34 €ent pro 1MB. Gruß kingjon

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  • zwilling 15:02 | 30.07.2012

    83 Cent/ Megabyte?

    Sind das nicht 5 Cent / Megabyte?

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  • Eric March 09:45 | 30.07.2012

    Ich halte die Preistabellen auch für unverschämt. Sehe ich aber etwa das was mir hierzulande auf dem Lande ohne schnelles Internet nun für LTE abgeknöpft werden soll sehe ich - Rot. Zocke ich dumme Urlauber ab die sich nicht informieren (diese Art, wie soll man sagen, Gleichgültigkeit, Desinteresse, Dummheit allen Verträgen gegenüber die man abschließt ist mir unbegreiflich) dann mache ich aus Anbietersicht alles richtig. Zapfe ich Geschäftsreisende ab die sich aus Zeitgründen u.a.m. (Erreichbarkeit) keine PrePaids antun können mache ich wiederum aus Anbietersicht alles richtig. Da alle ihr Smartphone wollen um sich zum nächsten McDonalds navigieren zu lassen, samt Stadtführerapp, Ortserkennung durch Bild usw. usf. tun die Anbieter genau das Richtige die Kassen zu füllen. Und wir machen fleißig aktiv mit, dass unsere Euros da hinüberwandern. Wer hat der hat… Das Verhalten von vor 5 Jahren mit den Preistabellen von heute und die Provider würden jammern. Es liegt an uns. Eric March

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  • Navigatiko 00:56 | 30.07.2012

    Das kann ich nur unterstützen!

    Das sind Nutzungsverhinderungspreise! Da kaufe ich mir natürlich im Zielland eine Netzkarte und bekomme zB in England (UK) 5 GB für 20 €! Auch der Buttler ist ein Witz! 25 MB gratis. Was soll man - insb. als Familie damit anfangen. Zudem gibt es in vernünftigen Ländern - zB Griechenland - in vielen Privatpensionen und Cafenions gratis WLAN gell da glotzt der Buttler

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  • brzl 10:04 | 27.07.2012

    83 Cent / Megabyte

    Als ich mit dem Einplatinencomputer Microprofessor meine ersten Gehversuche machte, war ein Megabyte noch richtig viel, nämlich das 250 fache meines damaligen RAM. Aber das ist doch schon ein Weilchen her. Heute ist so ein Preis die reine Abzocke. Solche Preis verschwinden sehr schnell, wenn das Volk mit dem Geldbeutel abstimmt.

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