Trend: Nur so zum Spaß ins Internet

Freitag den 17.02.2006 um 14:49 Uhr

von Eric Bonner

Die Gründe dafür, den Rechner hochzufahren und sich ins Internet einzuwählen, ändern sich: Zum Spaß und um sich die Zeit zu vertreiben, wird mehr und mehr zu einer treibenden Kraft.
Ziellos im Netz umher zu surfen, um Spaß zu haben und sich die Zeit zu vertreiben - dazu wird das Internet mehr und mehr genutzt. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Erhebung des Pew Internet & American Life Projects .

Die unabhängig agierende und über den Pew Charitable Trust finanzierte Organisation hat herausgefunden, dass in den USA derzeit tagtäglich rund 40 Millionen Nutzer online gehe, ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen zu haben. Zum Vergleich: Ende 2004 waren es in den USA noch grade mal 25 Millionen Anwender, die sich mit Hilfe des Internets die Zeit vertrieben.

Im Internet einfach nur "abhängen" rangiert weiteren Auswertungen der Organisation zufolge denn auch gleichauf mit dem Zweck, News-Seiten aufzurufen und sich umfassend zu informieren. Ein weiteres Motivationsmittel ist nach wie vor die Durchführung von Suchanfragen und unbestrittener Spitzenreiter ist die Kommunikation - Mails abzufragen beziehungsweise zu versenden.

Gründe für das veränderte Verhalten bei den Internet-Nutzern glaubt das Pew Internet & American Life Project bereits ausgemacht zu haben. Mit eine Ursache soll demnach der Anstieg bei dem zur Verfügung stehenden Content sein. Ein Zahlenbeispiel dazu: Allein die Zahl der Websites wuchs demnach von 17 Millionen (Stand Mitte 2000) auf 65 Millionen (Stand Mitte 2005).

Zum anderen ist auch der Durchbruch bei den Breitband-Anschlüssen eine treibende Kraft hinter dem oben beschriebenen Trend. Während rund drei Prozentder Internet-Anschlüsse im Jahr 2000 zu dieser Anschlussart gehörten, liegt die Zahl Ende 2005 bei etwa 36 Prozent (Zahlen gelten für die USA). Das Surferlebnis wirkt einfacher, schneller und damit auch wesentlich "wohltuender“, so die Schlussfolgerung der Organisation.

Freitag den 17.02.2006 um 14:49 Uhr

von Eric Bonner

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