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Trend Micro setzt auf Abo-Modell

19.09.2006 | 17:55 Uhr |

Mit der Einführung von PC-cillin 2007 positioniert sich Trend Micro gegen die neue Konkurrenz aus dem Hause Microsoft. Lieferumfang, Preisgestaltung und Vertriebsmodell gleichen weitgehend Microsofts Sicherheitspaket Onecare.

Trend Micro wechselt mit der Sicherheits-Suite "PC-cillin Internet Security 2007" vom jährlichen Erscheinen einer neuen Produktversion zu einem einjährigen Abonnement. Die für Oktober angekündigte neue Produktversion 2007 erhält ein neues Antivirus- und Anti-Spyware-Modul, das auf der Technik des im letzten Jahr übernommenen Anti-Spyware-Hersteller Intermute basiert.

PC-cillin soll nunmehr auch vor Rootkits, Spyware und Adware schützen. Eine als "Betrugsschutz" bezeichnete Komponente soll Kreditkarten- und Kontonummern vor Phishing-Angriffen schützen. Bei Verwendung von WLANs soll das Eindringen Unbefugter verhindert werden. Auch eine konfigurierbare Personal Firewall gehört zum Paket.

Trend Micro bietet erstmals ein Paket an, das die Installation der Software auf bis zu drei miteinander vernetzten Computern gestattet. Der Preis für das einjährige Abonnement beträgt 49,95 Euro. In dieser Zeit erhalten Kunden nicht nur die üblichen Updates sondern können auch neu angebotene Dienste ohne Mehrkosten nutzen.

In Art und Umfang entspricht dieses Paket dem Angebot von Microsoft, das unter dem Namen "OneCare" vermarktet werden soll. Beide Produkte werden in den USA für etwa 50 US-Dollar angeboten. Auch Symantec setzt mit "Norton 360" (vormals "Genesis") zukünftig auf Rundumschutz im Abo-Modell und will ebenfalls eine Lizenz für drei Rechner anbieten. McAfee geht mit "Falcon" den gleichen Weg, allerdings sind bislang keine Pläne für eine Dreier-Lizenz bekannt.

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