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Trend Micro: Entschädigung für fehlerhaftes Update

28.04.2005 | 15:36 Uhr |

Kunden aus aller Welt waren von dem einem vor kurzem bereitgestellten fehlerhaften Antivirus-Update von Trend Micro betroffen. Ein Teil der Betroffenen wird nun auf jeden Fall entschädigt.

Mit zum Teil deutlich langsameren Systemen und Systemabstürzen mussten sich vor kurzem Kunden von Trend Micro herumärgern. Schuld war ein fehlerhaftes Antivirus-Update ( wir berichteten ). Das Unternehmen hat sich nun dazu durchgerungen, einen Teil der Betroffenen zu entschädigen: Für Kunden in Japan stehen die entsprechenden Entschädigungen bereits fest. Ob, und wenn ja, wie betroffene Kunden in Übersee entschädigt werden, ist aber noch ungewiss.

Alle Kunden in Japan, die Virusbuster gekauft haben, werden einen zusätzlichen Monat kostenlosen Support bekommen, wie Naomi Ikenomoto, eine Unternehmenssprecherin verlauten ließ. Ebenso verhält es sich bei Unternehmens-Kunden, die sich Enterprise-Produkte zugelegt haben.

Zusätzlich dazu werden japanische Kunden, die Dienstleister für die Instandsetzung in Anspruch nahmen und gültige Quittungen vorweisen können, finanzielle Entschädigungen bis zu einer Höhe von 8,500 Yen (rund 60 Euro) erhalten. Anwender, die keine Belege einreichen können, aber reklamierten, bekommen vier Monate kostenlosen Support dazu.

Bei Unternehmenskunden hat sich Trend Micro dazu entschieden, die Entschädigungsleistungen nach Einzelgesprächen mit den betroffenen Unternehmen festzulegen. Für Geschäfte, die den Unternehmen durch die Lappen gingen, wird es aber keinen Ausgleich geben.

Falls Sie einen Blick in das hier erwähnte Virenlabor werfen möchten, sollten Sie unsere ausführliche Reportage lesen: Arbeitsplatz Virenlabor .

Fehlerhaftes Trend-Micro-Update legte weltweit PCs lahm (PC-WELT Online, 25.04.2005)

Exklusiv-Report: Arbeitsplatz Virenlabor (PC-WELT Online, 28.04.2004)

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