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Treibt Google die Smartphone-Preise in die Höhe?

04.05.2014 | 15:00 Uhr |

Google wird in den USA derzeit mit einem Rechtsstreit konfrontiert. Darin werden dem Unternehmen geheime Absprachen mit Herstellern vorgeworfen.

In einem neuen Rechtsstreit wird Google vorgeworfen, den Geräteherstellern von Android-Smartphones vorgeschrieben zu haben, die Suchmaschine des Unternehmens als Standard einzubinden. Die in Kalifornien eingereichte Klage beschuldigt Google darüber hinaus, den Drittherstellern auch bei YouTube und dem Google Play Store strenge Vorgaben über die Platzierung gemacht zu haben.

Dritthersteller hätten diesen Verträgen zustimmen müssen, um ihren Kunden ein vollwertiges Smartphone mit Android anbieten zu können. Hierfür hätte Google seine Marktposition nach Ansicht der Kläger zu sehr ausgenutzt.

Die Klage bezieht sich auf die Absprachen mit Samsung und HTC, die Anfang 2011 getroffen wurden. Beide Dokumente kamen durch den Rechtsstreit zwischen Google und Oracle ans Licht. Der Suchmaschinenriese beharrt weiterhin darauf, dass Google und Android nicht zwingend miteinander gekoppelt sein müssten.

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In der Klageschrift wird Google jedoch unterstellt, die Preise der beiden Geräte HTC EVO 3D und Galaxy S3 durch diese geheimen Verträge in die Höhe getrieben zu haben.

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