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Treiber: Microtek zockt beim Saugen ab

12.08.2004 | 16:45 Uhr |

Jeder weiß, dass mit neuen Treibern (meist) alles besser läuft und ohne sie gar nichts geht. Daher geben wir immer den Rat: Nutzen Sie die neuesten Treiber. Sie bringen ein mehr an Tempo und Funktionsumfang. Kostenlos. Ausnahme: Microtek.

Jeder weiß, dass mit neuen Treibern (meist) alles besser läuft und ohne sie gar nichts geht. Daher geben wir immer den Rat: Nutzen Sie die neuesten Treiber. Sie bringen ein mehr an Tempo und Funktionsumfang. Kostenlos. Ausnahme: Microtek.

Der Oberhammer : Microtek. Der Scanner-Hersteller verlangt seit Mai für das Herunterladen von Treibern von ihrer deutschsprachigen Seite saftige 2,99 Euro. Diese üble Methode ist unseren Recherchen nach einzigartig. Wir informierten uns bei allen wichtigen Grafikkarten-, Scanner- und Soundkartenherstellern (siehe Tabellen auf der letzten Seite) und fanden keine vergleichbare Abzocke. Darauf angesprochen erklärt der Hersteller, dass man dies aufgrund des Seiten-Traffic eingeführt hat. Er nahm über Gebühr zu und verursachte pro Monat Kosten in Höhe von mehreren Tausend Euro. Aber anstatt sich einen günstigeren Internet-Provider zu suchen, griff die Scannerschmiede zu dieser einzigartigen Abzocker-Methode. Einziger Ausweg: Man stößt via www.microtek.com auf einen englischsprachigen Treiber – kein wirklicher Trost, außer man kennt die ganzen Geräteeinstellungen samt entsprechendem Fachchinesisch auswendig.

Weiteres schwarzes Schaf: Creative. Der Hersteller verlangt für einige ihrer Treiber Geld, wie uns unter anderem bei einem anonymen Anruf bei der technischen Hotline bestätigt wurde. In diesen Fällen lassen sich die Programme allerdings nicht herunterladen, sondern nur auf CD für 10 Euro bestellen.

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