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Traum-On-Demand: Japaner entwickeln Traumcomputer

15.01.2004 | 14:44 Uhr |

Das japanische Spielzeugunternehmen Takara Toys entwickelt derzeit ein neues Computersystem, mit dessen Hilfe der Besitzer beeinflussen kann, wovon er in der Nacht träumen möchte. Mittels Stimmaufnahmen, Lichteffekten, Gerüchen und Musik werden die gewünschten Traum-Inhalte während der REM-Phase an den Schlafenden transportiert.

Das japanische Spielzeugunternehmen Takara Toys entwickelt derzeit ein Computersystem, mit dessen Hilfe der Besitzer beeinflussen kann, wovon er in der Nacht träumen möchte. Mittels Stimmaufnahmen, Lichteffekten, Gerüchen und Musik werden die gewünschten Traum-Inhalte während der REM-Phase zum Schlafenden transportiert.

Derzeit ist das Gerät laut Angaben des Herstellers noch nicht serienreif, die Mitarbeiter dürfen es aber schon ausprobieren. Die Traummaschine trägt den Namen "Yumemi Kobo". Vor dem schlafen gehen soll der Anwender sich ein Bild von dem ansehen, was er in der Nacht träumen möchte. Anschließend muss in die Maschine ein Text gesprochen werden. Im Schlaf ertönt dann unter anderem der aufgesprochene Text und soll so das Gehirn animieren, das gewünschte zu Träumen.

Wie BBC-Online berichtet, soll die Maschine auch dafür sorgen, dass die Schlafenden am Morgen den Traum nicht vergessen. Sie soll nämlich für ein angenehmes morgendliches Erwachen sorgen. Nach acht Stunden Schlaf weckt der Computer den Schlafenden mit Lichteffekten - die dem eines Sonnenaufgangs entsprechen - und sanfter Musik auf.

Bislang funktioniert dies anscheinend aber noch nicht bei allen Testpersonen. Einige wurden durch die Geräusche des Gerätes geweckt oder träumten das Falsche.

Von Takara Toys stammen übrigens auch mehr oder weniger nützliche "Hightech"-Spielzeuge, wie beispielsweise der "Bowlingual", der Hundegebell in für Menschen verständliche Sprache übersetzen soll. Laut Angaben des Unternehmens werde auch an diesem Gerät weiterhin gearbeitet, weil hier noch einige Feinabstimmungen nötig seien.

Auf den Hund gekommen: Gerät übersetzt Gebell (PC-WELT Online, 25.03.2003)

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