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28.03.2012, 19:54

Denise Bergert

Transformer

Hasbro verliert Rechtsstreit gegen Asus

©Asus

Im Rechtsstreit mit Elektronik-Hersteller Asus musste der Spielzeug-Produzent Hasbro in dieser Woche ein Schlappe einstecken. Stein des Anstoßes waren Asus' Tablet-PCs der Transformer-Serie.
Im Dezember des vergangenen Jahres hatte Spielzeug-Hersteller Hasbro Klage gegen Elektronik-Produzent Asus eingereicht. Der Grund: Asus' Tablets-PCs aus der Transformer-Serie. Laut Hasbro könnte es aufgrund der Namenswahl zu Verwechslungen mit den gleichnamigen Spielzeug-Robotern geben. Hasbro forderte im Rahmen einer Unterlassungsklage, die Tablet-PCs umzutaufen.

Dieser Forderung hat ein aktuelles Gerichtsurteil nun eine Absage erteilt. Laut dem Richter gebe es keinerlei Ähnlichkeiten zwischen den Produkten von Asus und Hasbro. Es sei demnach also sehr unwahrscheinlich, dass potenzielle Kunden die Spielzeuge mit den Tablet-PCs verwechseln könnten. Der Namenswahl für Eee Pad Transformer und Eee Pad Transformer Prime sei zudem zutreffend, da beide Geräte mit einer Tastatur-Einheit zu Notebooks „transformiert“ werden könnten, so das Gericht. Weiterhin kritisierte der zuständige Richter Hasbros zögerlichen Antrag. Da Asus' Transformer-Produkte bereits seit mehreren Monaten erhältlich seien, käme eine Unterlassungsklage viel zu spät. Asus darf seine Hardware also auch weiterhin unter den bekannten Namen verkaufen.
Der Asus EeePad Transformer Prime ist ab 30. März 2012 in Deutschland erhältlich und kostet zwischen 669 und 699 Euro. Zur Ausstattung des Tablet-PCs gehören ein Quad-Core-Prozessor mit 1,4 GHz und 1 GB RAM sowie eine eine 8- und eine 1,2-Megapixel-Kamera. Mit dem passenden KeyDock kann das Gerät vom Tablet in ein Notebook verwandelt werden.
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