18.07.2012, 19:26

Michael Söldner

Tragisch

18-jähriger Taiwanese stirbt nach 40-stündigem Diablo-III-Marathon

©diablo.com

Nach einem über 40 Stunden andauernden Diablo-3-Marathon ist ein Taiwanese zusammengebrochen und verstorben.
Online-Rollenspiele können süchtig machen, soviel ist bekannt. Doch nun musste ein taiwanesischer Diablo-III-Spieler seinen Gaming-Marathon mit dem Leben bezahlen. Der in Diablo III unter dem Namen Chuang bekannte Rollenspieler verstarb am Wochenende, nachdem er in einem Internetcafé für über 40 Stunden ohne Pause im Action-RPG Diablo III versunken war. Seine Spiele-Session hätte der 18-jährige Taiwanese weder für die Nahrungsaufnahme noch für eine Mütze Schlaf unterbrochen.

Am Morgen des Sonntags wurde er von einer Angestellten des Internetcafés schlafend auf seiner Tastatur aufgefunden. Nachdem ihn die Mitarbeitern weckte, brach er nach wenigen Schritten zusammen und musste in ein nahe gelegenes Krankenhaus eingeliefert werden. Dort verstarb der junge Mann kurz darauf.

Der Spiele-Entwickler Blizzard hat bereits mit einer Stellungnahme reagiert und zeigt darin seine Erschütterung. Später im Schreiben ruft die Spieleschmiede jedoch zur Mäßigung und Eigenverantwortung auf.
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Als Ursache für den Tod des Spielers wird ein zu durch langes Sitzen ausgelöstes Herz-Kreislauf-Versagen oder ein Blutgerinnsel vermutet.
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