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Toyota verkaufte 5 Millionen Hybrid-Fahrzeuge

18.04.2013 | 10:45 Uhr |

Toyota feiert fünf Millionen verkaufte Hybrid-Fahrzeuge. In Zukunft sollen aber Brennstoffzellen-Fahrzeuge die Hybriden im Langstreckeneinsatz unterstützen.

Der Auto-Hersteller Toyota verkaufte im Jahr 2012 mehr Autos als irgendein anderes Unternehmen. 9,75 Millionen Fahrzeuge konnten die Japaner weltweit absetzen (zum Vergleich: Volkswagen landete mit knapp über neun Millionen Autos auf Rang 3). Unter diesen 9,75 Millionen Fahrzeugen befanden sich auch viele Hybrid-PKWs, die mit einer Kombination aus Elektromotor und Benzinmotor laufen.
Demnach konnte Toyota bis zum 31. März 2013 5,125 Millionen Hybrid-Fahrzeuge weltweit verkaufen. Dabei handelt es sich sowohl um Toyota-Fahrzeuge als auch um PKWs von Lexus, der Premiummarke von Toyota. In Europa war jedes fünfte verkaufte Auto von Toyota mit einem Hybridantrieb ausgestattet.

Den ersten Serien-Hybriden brachte Toyota im Sommer 1997 auf die Straße. Der Coaster Hybrid EV in Japan. Im Dezember desselben Jahres folgte die erste Generation des Toyota Prius, der ab dem Jahr 2000 auch in Europa erhältlich war.

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Derzeit bietet der Konzern in 80 Ländern weltweit 20 verschiedene Hybrid-Pkw inklusive einer Plug-in-Version (Prius Plug-in) an. Die europäische Produktlinie umfasst inzwischen sechs Toyota und sechs Lexus Vollhybride. Bis Ende 2015 will Toyota weitere 18 neue Hybridmodelle auf den Markt bringen, darunter ein Brennstoffzellen-Fahrzeug.

So sparen moderne Autos Kraftstoff

Das Brennstoffzellen-Fahrzeug hat für Toyota eine besondere strategische Bedeutung. Denn Hybrid-PKWs sparen nur im Stadtverkehr beziehungsweise bei niedrigen Geschwindigkeiten richtig viel Kraftstoff. Bei höherem Tempo und vor allem auf der Autobahn fällt der Spareffekt dagegen nur noch gering aus, wie selbst Toyota einräumt. Einige Hersteller wie Volvo oder Citroen wollen dieses Problem lösen, indem sie Diesel-Hybrid-Fahrzeuge anbieten: Der Elektro-Motor soll im Stadtverkehr Sprit sparen, der Diesel auf der Langstrecke.

Doch dieses auf den ersten Blick durchaus plausibel erscheinende Konzept hat auch Schwächen: Ein Dieselmotor ist konstruktionsbedingt schwerer als ein Benzinmotor. Und die Batterien für den Elektromotor bringen ebenfalls einige zusätzliche Kilogramm auf die Waage. Ein Diesel-Hybrid ist also zwangsläufig schwerer als ein normaler Diesel und auch schwerer als ein Benzin-Hybrid. Toyota geht deshalb einen anderen Weg und setzt auf Brennstoffzellenfahrzeuge als Lösung für den Langstreckeneinsatz. Erste Toyota-Brennstoffzellen-PKWs fahren unter anderem in Berlin bereits im Praxistest. Und sind ab 2015 wohl auch als Serien-PKWs erhältlich.

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