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Totgesagte leben länger: Mandrake 9.1

26.03.2003 | 13:05 Uhr |

Finanziell ist der französische Linux-Spezialist Mandrakesoft zwar angeschlagen, doch die technische Entwicklung der Mandrake-Distribution geht derzeit - noch - weiter. Heute haben die Franzosen Mandrake 9.1 "Bamboo" zum Download freigegeben.

Finanziell ist der französische Linux-Spezialist Mandrakesoft zwar angeschlagen, doch die technische Entwicklung der Mandrake-Distribution geht derzeit - noch - weiter. Heute haben die Franzosen Mandrake 9.1 "Bamboo" zum Download freigegeben.

Mandrake Linux 9.1 verfügt über folgende technische Features: Kernel 2.4.21, XFree 4.3, Glibc 2.3.1 und GCC 3.2.2. Außerdem ist die Server-Software Apache 2, Samba 2.2.7a und die Datenbank MySQL 4. 0.11 an Bord.

KDE 3.1 und Gnome 2.2 lassen dem Anwender die Wahl über die gewünschte Bedienoberfläche, für Office-Arbeiten gibt es Openoffice.org 1.0.2 und KOffice 1.2.1, für das Surfvergnügen sorgt Mozilla 1.3, als Bildverarbeitung steht The GIMP 1.2.3 zur Verfügung. Über alle Details von Mandrake Linux 9.1 können Sie sich hier informieren.

Die vollständige Mandrake 9.1-Distribution kann bereits im Mandrakestore vorbestellt werden, die Standard Edition mit zwei CDs, einem 24seitigen Quick Installation Guide und 30 Tage Online-Support kostet 39 Euro. Daneben gibt es noch vier weitere 9.1-Pakete zum Preis von 69 bis 375 Euro.

Sie können sich die Distribution aber auch via kostenlosem Download hier besorgen. Allerdings bitten Entwickler darum, dass alle Interessenten an Mandrake 9.1 dem Mandrake Linux Users Club beitreten und so mit einem Jahresbeitrag ab 60 Euro die Weiterentwicklung der Linux-Distribution unterstützen. Angesichts der bedrohlichen wirtschaftlichen Lage von Mandraksoft (PC-WELT berichtete) ist eine solche Bitte nicht verwunderlich.

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