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Toshiba sperrt Bildschirm-Spanner aus

Neugierige Nachbarn im Zug oder Flieger haben mit dem neuen "Toshiba Tecra M3" mit "Display-Sichtschutz-System" keine Chance. Der Nutzer kann stufenlos einstellen, wie stark die seitliche Einsicht verwehrt wird.

Sie kennen das Problem vielleicht: Sie sitzen mit Ihrem Notebook im ICE oder Flieger und exceln gerade am neuen Budget oder lesen Mails von Ihrer Herzensdame - und Ihr neugieriger Nachbar schielt herüber auf Ihren Bildschirm und kann dank des enormen Einblickwinkels moderner TFT-Displays alles bestens mitlesen. Da wünscht man sich doch ein gutes altes DSTN-Display zurück - oder ein neues "Toshiba Tecra M3" mit "Display-Sichtschutz-System".

Weil 3M seine Bildschirmfilterfolien schon "Privacy" getauft hat, musste Toshiba den Namen "Viewing Angle Control Filter" (VACF) für seine neue Technik wählen. Das Produkt ist dafür umso interessanter, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche berichtet: Der Nutzer kann stufenlos einstellen, wie stark die seitliche Einsicht durch ins Bild eingeblendete dunkle Rechtecke (acht mal zehn Pixel groß) verwehrt wird.

In der speziellen Variante des M3 stecken im Prinzip zwei Displays hintereinander, zwischen denen ein Filter untergebracht ist. Der Nutzer erkauft sich den Sichtschutz mit 2,5 Millimeter mehr Bauhöhe und 250 Gramm mehr Gewicht; die Akkulaufzeit wird indes kaum beeinträchtigt.

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Die weiteren technischen Daten des Geräts:

- Centrino mit Pentium M 770
- 512 MB DDR-Hauptspeicher
- 100-GB-Festplatte mit S.M.A.R.T.-Schutz
- Combolaufwerk
- 14,1-Zoll-Display mit XGA-Auflösung
- Nvidia Geforce Go 6600 mit 128 MB Bildspeicher
- WLAN (802.11g), Bluetooth, Ethernet, Firewire, 2x USB 2.0 sowie Express-Kartensteckplatz

Der Preis inklusive Mehrwertsteuer beträgt knapp 3400 Euro.

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