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Toshiba ruft Notebook-Akkus zurück

14.08.2007 | 14:11 Uhr |

Rund 1.400 Notebook-Akkus werden von Toshiba aufgrund von Überhitzungsgefahr zurückgerufen.

Erneut muss Notebook-Hersteller Toshiba bestimmte Akkus seiner Geräte zurückrufen. Grund ist diesmal akute Überhitzungsgefahr der Stromspender, die von Sony hergestellt wurden. Die Lithium-Ionen-Zellen sind somit potenziell feuergefährlich. Berichte von überhitzten Akkus gab es bereits aus drei verschiedenen Ländern. In allen Fällen lief der Defekt aber glimpflich ab. Verletzte Anwender waren nicht zu beklagen.

Betroffen sind Notebooks der Serien Satellite A100, Satellite A105 und Tecra A7. Besitzer solcher Modelle sollten das Herstellungsdatum ihrer Geräte überprüfen und mit der Liste auf der Website des US-Verbraucherschutzes vergleichen. Wurden die Rechner zwischen Januar und Juni 2006 gefertigt, erhalten die Besitzer einen kostenlosen Austausch-Akku. Die alten Batterien sollten nicht weiter verwendet und auch während des Netzbetriebs aus dem Notebook entfernt werden. Trotz des Ärgers ist die derzeitige Rückruf-Flut harmlos im Vergleich zu vergangenem Jahr: Weltweit mussten 9 Millionen defekte Notebook-Akkus ersetzt werden.

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