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Toshiba geht gegen Lizenzvergehen vor

11.04.2007 | 12:03 Uhr |

Mittels einer Beschwerde und einer Klage will Toshiba Herstellern und Importeuren von billigen DVD-Produkten einen Strich durch die Rechnung machen.

Der Elektronikhersteller Toshiba hat vor der International Trade Commission (ITC) formelle Beschwerde gegen 17 Hersteller und Importeure von billigen DVD-Produkten eingelegt. Dazu zählen vor allem Unternehmen aus China und Hongkong, aber auch amerikanische Firmen wie beispielsweise Daewoo Electronics America. Grund für die Beschwerde ist die Praxis der Unternehmen, keine Lizenzgebühren an Toshiba oder die DVD6C Licensing Group zu entrichten.

Dies liegt vor allem am Preisdruck: Obwohl die Lizenzen ohnehin mittlerweile günstiger zu haben seien, legen insbesondere asiatische Unternehmen den Fokus trotzdem auf billige Produkte, um konkurrenzfähig zu bleiben. Toshiba will nun primär ein Einfuhrverbot für die betreffenden Firmen und deren Produkte wie beispielsweise DVD-Player und -Rekorder erreichen. Parallel läuft eine Klage vor einem kalifornischen Bezirksgericht, um zudem Schadensersatzforderungen geltend zu machen.

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