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Toshiba-Notebooks mit Media Center Edition 2005

22.10.2004 | 14:55 Uhr |

Mit dem Qosmio G10 und dem Qosmio F10 stellt Toshiba zwei Notebooks mit der neuen Windows Media Center Edition 2005 vor: Damit wird der Mobilrechner zum Fernseher, Videorekorder und DVD-Player.

Toshiba erweitert die Qosmio-Produktreihe um zwei Modelle. Das Qosmio G10-124 und das Qosmio F10-105 treten die Nachfolge des Qosmio E10 (Test hier ) an. Die neuen Qosmio-Notebooks sind mit der erst kürzlich vorgestellten Windows Media Center Edition 2005 (MCE 2005) ausgerüstet und ermöglichen neben dem Abspielen von DVDs und Musik-CDs auch das Anschauen und Aufnehmen von Fernsehsendungen.

Für diese Aufnahmen besitzt besonders das G10 ausreichend Speicherplatz: Zwei parallel geschaltete 60-GB-Festplatten bieten insgesamt 120 GB Platz für Daten. Die Festplatten sind aber nicht als Raid zusammengeschlossen.

Neben der Windows Media Center Edition können Multimediainhalte auch über den Qosmio Player wiedergegeben werden, der außerdem zum Fernsehschauen dient. Er verfügt über eine selbstständige Kanalsuche, während man beim MCE 2005 die Kanalinformationen über das Internet laden muss. Im Gegensatz zur MCE 2005 läuft der Qosmio Player auch ohne gestartetes Windows, in einer eigenen Linux-Partition. Er ist so rund zehn Sekunden nach dem Notebook-Start einsatzbereit.

Im Gegensatz zum Vorgänger lässt sich der Qosmio Player auch über die beigelegte Fernbedienung steuern, die nun auch ein deutlich handlicheres Format hat. Das MCE 2005 benötigt übrigens weiterhin einen mitgelieferten USB-Infrarot-Empfänger, um sich per Fernbedienung steuern zu lassen.

Als Zubehör will Toshiba demnächst einen Wireless TV Tuner anbieten. So können Qosmio-Besitzer über den integrierten Tuner Fernschauen und gleichzeitig über den zweiten Tuner Sendungen aufnehmen. Der TV-Tuner in den Qosmio-Notebooks unterstützt allerdings nur analoge Sender.

Das G10 und das F10 verfügen über ein Wide-Screen-Display mit 17- beziehungsweise 15,4 Zoll. Auch die Display-Qualität, die schon beim Vorgänger überzeugte, soll nochmals verbessert worden sein. Ein erster Eindruck beim Fernsehempfang konnte dies allerdings nicht bestätigen – besonders Laufschriften ruckelten wie beim E10 deutlich wahrnehmbar.

In beiden Notebooks kommt als Grafiklösung der Geforce FX Go 5700 zum Einsatz, Nvidias einziger mobiler Grafikchip, der mit den ATI-Modellen Mobility Radeon 9700 und 9800 halbwegs mithalten kann.

Trotz der Pentium-M-Prozessoren (M 745 mit 1,8 GHz im G10, M 735 mit 1,7 GHz im F10) dürfte die Akkulaufzeit der beiden neuen Qosmio-Modelle auf dem mittelmäßigen Niveau des Vorgängers liegen. Mit 4,4 (G10) beziehungsweise 3,9 Kilogramm drängen sie sich aber ohnehin nicht zum häufigen mobilen Einsatz auf.

Das Qosmio G10 kostet rund 3000 Euro, für das Qosmio F10 verlangt Toshiba 2400 Euro.

PC-WELT-Tests: Notebooks

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