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Toshiba: Festplatten mit 5 Terabyte bis 2013

24.05.2007 | 14:25 Uhr |

Forscher von Toshiba und der Tohoku University haben eine neue Technologie entwickelt, die es ermöglichen wird, bis zum Jahr 2013 Festplatten auszuliefern, die eine Speicherkapazität von bis zu 5 Terabyte (3,5-Zoll) beziehungsweise bis zu 1 Terabyte (2,5-Zoll) bieten.

Erreicht wird dies durch die Erhöhung der Datendichte um 500 Prozent. Während derzeit pro Quadratzoll bis zu 178,8 Gigabit abgespeichert werden können, bietet die neue Technologie pro Quadratzoll Platz für 1 Terabit. Erreicht wird dies laut Angaben der Forscher durch die neue Technologie Nanocontact Magnetic Resistance (NC-MR). Diese ermöglicht es dem Magnetkopf kleinere magnetisierte Bereiche einer Festplatte zu Lesen und zu Beschreiben.

Bei den Herstellern von Festplatten existieren bisher unterschiedliche Denkansätze, um die Kapazität der Festplatten zu erhöhen. Seagate geht davon aus, dass das bereits im Einsatz befindliche Perpendicular Recording so weit verbessert werden kann, dass bis zu 1 Terabit pro Quadratzoll möglich sind. Mittels HAMR (Heat-assisted magnetic recording) könnte dann bis 2019 möglicherweise die Kapazität auf 50 Terabit pro Quadratzoll erhöht werden. Zumindest theoretisch könnte es also 2019 2,5-Zoll-Festplatten mit 40 bis 50 Terabyte Speicherkapazität geben.

Fujitsu verfolgt den Ansatz, den Magnetkopf auf bis zu 2 Nanometer über der Oberfläche zu positionieren. Mit dieser Methode will man bis zum Jahr 2010 eine Flächendichte von 1 Terabit pro Quadratzoll erreichen.

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