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Torvalds: SCO-Klage eine Chance für Linux

04.02.2004 | 16:12 Uhr |

Die Klage des US-Softwareherstellers SCO gegen Linux ist nach Ansicht des Linux-Vaters Linus Torvalds zum Scheitern verurteilt. Sie sei zwar die "erste schwere Attacke" auf das Open-Source-Betriebssystem, aber ein Verfahren würde am Ende zeigen, dass die Vorwürfe haltlos seien. Torvalds sieht die SCO-Klage sogar als eine Chance für Linux an, sich künftig stärker durchzusetzen.

Die Klage des US-Softwareherstellers SCO gegen Linux ist nach Ansicht des Linux-Vaters Linus Torvalds zum Scheitern verurteilt. Sie sei zwar die "erste schwere Attacke" auf das Open-Source-Betriebssystem, aber ein Verfahren würde am Ende zeigen, dass die Vorwürfe haltlos seien. Torvalds sieht die SCO-Klage sogar als eine Chance für Linux an, sich künftig stärker durchzusetzen.

"Das Verfahren wird schlussendlich sogar beweisen, wie belastbar die Urheberrechte von Linux sind - und dass die Dinge eben doch nicht so sind, wie SCO gerne glauben machen will", sagte Torvalds der Wirtschaftswoche. Torvalds ist sich so sicher, weil er selbst die von SCO beanstandeten Passagen im Quellcode geschrieben hat.

"Ich finde es ziemlich verwirrend - und persönlich verletzend -, wenn SCO sogar Urheberrechte am Programmcode geltend machen will, den ich selbst geschrieben habe", so Torvalds und weiter: "Die stecken inzwischen offenbar in einer derart aussichtslosen Lage, dass sie versuchen müssen, alte Lügen mit neuen Lügen zu verbergen." Langfristig zeigte sich Torvalds zuversichtlich, dass Linux sich auf Heim-PCs gegen Microsofts Windows durchsetzen werde.

SCO macht neue Front auf - und verklagt Novell (PC-WELT Online, 22.01.2004)

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