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Torrent-Portal

The Pirate Bay will sich in der Cloud vor Behörden verstecken

20.10.2012 | 05:43 Uhr |

Die bekannte Torrent-Plattform The Pirate Bay will sich durch neue Server vor den Strafermittlern verstecken.

Das Torrent-Portal The Pirate Bay aus Schweden will sich in der Datenwolke vor dem Zugriff der Strafverfolger verstecken. Die Website bietet zahlreiche Downloadlinks zu urheberrechtlich geschützten Inhalten aus den Bereichen Musik, Film und Spielen an und steht schon lange im Fokus der Behörden.

Als Reaktion ist The Pirate Bay nun auf virtuelle Server umgezogen, die sich im Besitz von unterschiedlichen Providern befinden. Durch die Auslagerung sei nach Angaben der Betreiber eine lediglich fünfminütige Downtime entstanden, danach war das Netzwerk wieder online verfügbar.

Sollte es künftig zu einer Beschlagnahmung durch die Strafverfolger kommen, so ließe sich problemlos ein Umzug auf neue Server bewerkstelligen. Auch eine Abschaltung durch den jeweiligen Provider, bei dem die Daten des Anbieters liegen, würde das Netzwerk nicht mehr ernsthaft gefährden.

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Der Schutz der Nutzer hätte sich durch den Umzug ebenfalls verbessert. Eigene Hardware, die als Schnittstelle zwischen den Software-Piraten und den Servern der Provider installiert wurde, könnte die Daten künftig verschlüsseln und so die Identifizierung der Downloader durch ihre IP-Adressen erschweren.

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