127382

Top500: Superrechner bestätigen das Moore'sche Gesetz

24.06.2003 | 10:02 Uhr |

Top500 hat zu Beginn der diesjährigen internationalen Supercomputerkonferenz (ISC2003) in Heidelberg die aktuelle Liste der 500 schnellsten Supercomputer vorgestellt. Titelverteidiger ist nach wie vor NECs Earth Simulator im japanischen Yokohama.

Top500 hat zu Beginn der diesjährigen internationalen Supercomputerkonferenz (ISC2003) in Heidelberg die aktuelle Liste der 500 schnellsten Supercomputer vorgestellt. Titelverteidiger ist nach wie vor NECs Earth Simulator im japanischen Yokohama mit einer Rechenleistung von 35,86 Teraflops (Billionen Fließkommaberechnungen pro Sekunde), berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche .

Top 5 Supercomputer Sites June 2003 (Quelle: www.top500.org)

Weit abgeschlagen folgt an zweiter Stelle das US-System ASCI-Q aus dem Los Alamos National Laboratory mit "lediglich" 13,88 Teraflops. Der Rechner basiert auf Alpha-Servern von Hewlett-Packard und ist das zweite System überhaupt, das die Zehn-Teraflops-Grenze überschreitet. Auf Platz drei landete ein Cluster aus 2304 Intel-Xeon-Prozessoren von Linux-Networx mit einer Rechenleistung von 7,64 Teraflops, das im Lawrence Livermore National Laboratory seinen Dienst verrichtet.

Der schnellste hiesige Supercomputer mit 2,05 Teraflops (Platz 24) steht im Garchinger Rechenzentrum des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik.

Dass das Moore'sche Gesetz auch für Supercomputer gilt, beweist die Gesamtperformance der Top-500: Laut Studie ist die Rechenleistung innerhalb von sechs Monaten von 293 auf 375 Teraflops gestiegen.

Das Netz als Supercomputer (PC-WELT Online, 17.02.2003)

IBM baut schnellsten Supercomputer der Welt für US-Regierung (PC-WELT Online, 20.11.2002)

Erster Supercomputer Chinas entwickelt (PC-WELT Online, 30.08.2002)

0 Kommentare zu diesem Artikel
127382