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Tödliches Selbstportrait: Mann erschießt sich bei Selfie

04.03.2016 | 11:46 Uhr |

Für ihre sehr spezielle Einstellung gegenüber der Haltung von Schusswaffen wurden die Amerikaner in der Vergangenheit häufig kritisiert. Sogar Präsident Obama setzt sich verstärkt für eine Verschärfung der Waffengesetze ein, auch wenn er bei diesem Thema auf großen Widerstand stößt. Ein aktueller Fall, bei dem sich ein Mann während eines Selfies versehentlich erschoss, lässt den Streit über dieses Thema wieder neu aufleben.

Wie die lokale Zeitung "Skagit Valley Herald" berichtet, hat sich ein 43-jähriger im US-Bundesstaat Washington während eines Selfies aus Versehen selbst getötet. Demnach soll der Mann gemeinsam mit seiner Freundin für Fotos posiert haben. Für einen dramatischen Auftritt hielt er in seinen Händen jeweils eine Pistole, die während des Foto-Shootings entladen wurden. Der Mann soll angeblich nach jedem Foto die Waffen neu geladen haben, übersah allerdings bei dem letzten Foto eine Kugel und erschoss sich aus Versehen selbst. Die Polizei stuft den Vorfall als Unfall ein.

Dass Selfies gefährlicher sind als Haie, wussten wir bereits. Die meisten Unfälle geschehen aus Leichtsinn und hätten sich vermeiden lassen. Am besten posieren Sie niemals mit einer Waffe für ein Foto - ob geladen oder nicht. Also machen Sie es bitte nicht John McAfee nach , dem Gründer der McAfee-Virenschutz-Software.

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