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Tödliche Kriegsspiele

09.08.2005 | 17:02 Uhr |

Kurz nachdem er seine Online-Kriegssimulation beeendet hatte, starb ein junger Südkoreaner. Vermutlich an Erschöpfung, denn 50 Stunden virtueller Dauerkampf lagen hinter ihm.

Kriegsspiele am PC sind gefährlicher als man denkt. Diese Erfahrung machte ein 28 Jahre alter Südkoreaner, der nach 50 Stunden nahezu ununterbrochenen Dauerdaddelns einen Herzinfarkt erlitt und starb.

Der Tod ereilte den jungen Mann kurz nach Abschluss des Onlinespiels, bei dem eine Schlacht simuliert wurde, wie CNN Online berichtet. Um welches Spiel es sich genau handelte, geht aus der Meldung nicht hervor.

Schauplatz des traurigen Geschehens war ein Internet-Cafe. Der Koreaner hatte angeblich eigens seinen Job gekündigt, um mehr Zeit für Onlinespiele zu haben. Nach anderen Informationen entließ ihn allerdings sein Arbeitgeber, weil er zu viel Zeit mit Computerspielen verbracht hätte.

Er unterbrach seine Kriegssimulation nur, um die Toilette aufzusuchen oder kurz mal ein Nickerchen zu machen. Doch diese Erholungsphasen waren anscheinend nicht ausreichend. Zumindest vermutete ein Mitarbeiter der örtlichen Polizei in einer ersten Stellungnahme, dass der Daddler aus Erschöpfung einen Herzinfarkt erlitt.

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